Ich wünscht’, ich hätt’ Wurzeln, tief und
fest, oder Flügel, die weit mich entführen,
einen Ort, der mich niemals alleine lässt,
um endlich Geborgenheit zu spüren.
Ich such’ nach dem Echo, das Antwort mir
gibt, dort, wo das Herz leise „Heimweh“ singt.
Wo man mich erkennt und wo man mich liebt,
weil dort jedes Wort nach „Willkommen“ klingt.
Und ja, da ist Sehnsucht nach Neuland und
Licht, nach dem Menschen, der heute noch
schweigt. Doch verlier’ in der Stille den Glauben
bloß nicht, dass sich bald eine Tür vor dir neigt.
Denn Heimat ist mehr als ein Punkt auf der Karte,
sie ist das Versprechen, das in dir noch brennt.
Dass hinter der Leere, auf die ich nun starrte, ein Morgen beginnt, der mich endlich beim Namen…
nennt. Vielleicht ist das Heimweh der Kompass
allein, der mich führt durch die Nacht und
den Wind. Um irgendwann dort ganz bei mir
zu sein, wo wir endlich angekommen sind.

Dana Stella Schuhr
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