So fühle ich

Es gibt Momente, in denen ich mich fremd in meinem eigenen Leben fühle. Als würde ich zusehen, aber nicht wirklich da sein. Alles läuft weiter, während ich stehen bleibe, unsicher, wo ich hingehöre.

Ich trage ein Lächeln, das manchmal mehr tarnt, als es zeigt. Ich funktioniere, erledige, existiere – aber tief in mir ist da etwas, das sich leer anfühlt, als hätte ich auf dem Weg zu mir selbst etwas verloren.

Es ist kein lauter Schmerz, sondern ein leises Ziehen. Kein Drama, sondern eine sanfte Melancholie, die sich in stillen Momenten breitmacht. Die Frage, ob ich dort bin, wo ich sein sollte. Ob ich genug bin, so wie ich bin.

Ich sehne mich nach diesem Gefühl, ganz zu sein. Angekommen zu sein. Nicht mehr suchen zu müssen, sondern einfach fühlen zu dürfen: Ich bin richtig. Ich bin hier. Ich bin genug.

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Avatar von Dana Stella Schuhr

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