Der Himmel ist ein Tuch aus hartem Glas,
die Sonne nur ein kalter, blasser Schein.
Im Herzen welkt das junge, grüne Gras,
und jeder Atemzug wird stumm zum Stein.
Die Welt ist laut, doch ich bin längst schon
taub,ein Schatten nur im Mahlwerk dieser
Zeit. Die Träume fallen ab wie welkes Laub,
und was noch bleibt, ist nackte Einsamkeit.
Kein Ufer mehr, das meine Seele hält,
der Horizont ist eine enge Wand. Ich
stürze aus der Ordnung dieser Welt und
such’ das Schweigen hinterm Lebensrand.

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