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Worte, die berühren, inspirieren und zum Nachdenken anregen.
Von Herzen, für die Seele.
Liebe ist für mich kein Käfig mit zwei Gefangenen. Liebe ist eine offene Tür, durch die zwei freie Menschen jeden Tag aufs Neue freiwillig zueinander gehen.
Liebe ist der Wunsch, dass der andere ganz er selbst sein darf- und dass er sich trotzdem jeden Tag freiwillig für die gemeinsame Reise entscheidet.
Verbindung entsteht nicht dadurch, dass alle gleich denken. Sie entsteht dadurch, dass Menschen einander zuhören, ohne ihre Verschiedenheit als Bedrohung zu empfinden.
Ich suche Verbindung, nicht Übereinstimmung. Pro und Kontra ist zwar sehr produktiv, aber kein Muss.
Freiheit und Liebe schließen sich nicht aus. Im Gegenteil – sie brauchen einander.
Ich wünsche mir keine Menschen, die mir gleichen. Ich wünsche mir Menschen, die den Mut haben, sie selbst zu sein.
Ich möchte weder nur die Rose sein noch nur der Löwe. Ich möchte ein Mensch sein, der den Mut hat, stark zu sein, ohne seine Zärtlichkeit zu verlieren, und verletzlich zu bleiben, ohne seine Würde aufzugeben.
Ich bin nicht nur die Rose. Ich bin auch ihre Dornen. Ich bin nicht nur der Löwe. Ich bin auch sein verletzliches Herz. Ich bin nicht nur das Glück. Ich bin auch die Traurigkeit. Denn erst gemeinsam erzählen sie, wer ich wirklich bin.
Ich bin nicht dankbar für jede Wendung meines Lebens. Aber ich bin dankbar, dass mein Herz trotz allem die Fähigkeit behalten hat, weiter zu lieben, weiter zu staunen und weiter zu hoffen.
Manchmal trauern wir nicht nur um einen Menschen. Wir trauern um den Traum, den wir mit diesem Menschen einmal hatten.
Wahre Liebe beginnt dort, wo wir aufhören, nur die Blüten eines Menschen zu bewundern, und lernen, auch seine Dornen als Teil seiner Geschichte zu achten.
Liebe sucht keinen vollkommenen Menschen. Sie freut sich daran, einen einzigartigen Menschen in seiner ganzen Wahrheit kennenlernen zu dürfen.