Das namenlose Dazwischen

1 Minute

„Hattet ihr was?“ so fragen sie leise,
ich schüttle den Kopf und blicke hinab.
Wir gingen auf eine namenlose Reise,
die mir so viel Licht und auch Dunkelheit gab.

Es fühlte sich an wie das größte Versprechen,
wie Liebe, die heimlich im Herzen erwacht.
Doch wagten wir nie, das Schweigen zu brechen,
wir haben ihm keinen Namen zugedacht.

Für Freundschaft zu viel und zu tief die Gefühle,
für Liebe zu wenig, um sicher zu sein.
Ein ständiges Schwanken im Chaos der Gefühle,
mal schwebend im Glück und mal völlig allein.

Ein Schweben dazwischen, so schwer zu begreifen,
man konnte es halten und ließ es nicht los.
Die Sehnsucht begann durch die Nächte zu streifen, die Hoffnung war still, doch die Bindung war groß.

Und bitter ist, diese Wahrheit zu spüren:
Ich verlor mein Herz an einen Mann,
der fähig war, meine Seele zu berühren,
doch niemals der meine sein kann.

Wie kann man nur jemanden so sehr vermissen,
den man doch im Grunde genommen nie besaß?
Das Herz bleibt von Sehnsucht und Fragen zerrissen, während ich stumm an meinem Fenster saß.

Ich trauere um etwas, das niemals begann,
das namenlos blieb, trotz all meiner Fragen.
Und dennoch zog es mich völlig in Bann
an all diesen hellen und dunkleren Tagen.

Es war keine Täuschung, kein flüchtiger Schein,
es war unsre Wahrheit, so greifbar und echt.
Nun bleibe ich hier mit den Tränen allein,
und frage mich leise: War das nun gerecht?

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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