Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Wilde Rosen

    Wilde Rosen Der wilden Rosen zarter Duft schwingt sich wie feine Nebelschwaden, sanft wehend durch die milde Luft, auf sphärenhaften Wunder- Pfaden. So süß die Luft, so süß der Ruf der Rosenblüten Düfte. Manch Falter erliegt dem Versuch, schwebt danach trunken durch die Lüfte. Der wilden Rosen zarter Duft, ist wie der Hauch des Lebens,…

  • Facebook

    Facebook Facebook macht die Erde bunter, weil ein jeder jeden kennt, jeder lässt die Hosen runter, alle werden transparent. Von den Chefs bis zu den Fräser, alle geben alles preis, Partner, Freunde – alle gläsern, hoch vom Teen zum Tattergreis. Wir sind alle groß und prächtig in der virtuellen Welt, jeder Zwerg ist stark und…

  • Der letzte Sommerabend Das ist der letzte Sommerabend. Ich höre von weit die Nacht und sie schreit, denn auch für uns ist das der letzte Abend. Danach allein und nicht mehr…. zu zweit. Wieder: zuerst von Liebe berührt Liebe ganz heimlich gespürt. Dann (wieder) qualvoll zerschnitten; gekappt. Einsam zurück in die Nacht. Und in der…

  • Du wunderschöne und zerbrechliche Seele, du schaffst alles, wenn du es nur willst. Und sie weiß um ihren Weg und um die Zerbrechlichkeit, aus der sie erwuchs. An manchen Tagen ist dein Herz so schwer, dass es dir den Atem nimmt. So kraftlos und müde. Einsamkeit unter Vielen. Ungehört, ungesehen. Aber, du hast niemals aufgegeben.…

  • Tausend Tode

    Tausend Tode Tausend Tode will ich sterben, stürze mich noch ins Verderben, hänge viel zu sehr an Dir. Fühl‘ mich nicht im Jetzt und Hier. Ich bin ganz in Dich verbissen, die Gedanken stets zerrissen, fliegen viel zu weit, stehlen mir die Zeit. Lass mich bitte gehen… Wie sehr soll ich noch flehen? PS: „Es…

  • Expression

    Expression Ich habe lang nicht mehr bereut, doch grad begonnen dich kennen zu lernen. In deinen Augen bricht die Sintflut und meine ziehen ins… rote Meer. Nur ein neuer kurzer Abschied in einem alten langen Brief und in einer verstaubten Spieluhr, höre ich noch unser Lied. In einer viel zu kleinen Kiste, schleppe ich noch…

  • Lebenslügen

    Lebenslügen Die Glücks Zustände werden rar, Leiber sind wir, voll des Schmerzes, Ertrinkende im Meer des Daseins. Wir glauben es nicht. Der Preis ist sehr hoch: … Das Leben ist Verzicht. Der Verzicht ist Leben, vorsorglich versichern wir uns goldener Tage. Uns breche das Herz, nehmen wir kommende… Entsetzlichkeiten zur Kenntnis. Erinnern einzig, mit dem…

  • Das einstige Band Du hast nicht mal zurück geschaut und bist einfach gegangen‘. Aus deinem Mund kein einziger‘ Laut, kein Wort, kein Satz erklangen. Ich rief nach dir, wollte hinterher, doch warst du für mich taub. Mir fehlte die Kraft, die Beine schwer, wie am Boden festgeschraubt. Das einstige Band, das uns verband, gedehnt auf…

  • Klippe

    Klippe Du stehst am Rande einer Klippe, drehst dich um und winkst mir zu. Du lächelst nur mit halber Lippe, neben dir, steht: einsam ein Schuh. Die Kleidung hängt in Fetzen runter, Haut ist blutig aufgekratzt. Dein An-gesicht, einst froh und munter, Traum und Wunsch sind längst zerplatzt. Warum ich dir den Schubs dann gebe?…

  • Heimweh

    Heimweh Ich wünscht, ich hätte feste Wurzeln oder breite weit die Flügel aus. Ich wünscht, ich fühlte mich gebraucht. Ich wünscht, ich würde fehlen, wo mir der Abschied schwer fallen wird. Ich wünscht ich könnt auf irgendetwas zählen… wie jeder den Platz braucht, wo er hingehört. Heimat ist, wo du hingehörst, wohin dein Herz dich…

  • Schlechter Witz

    Schlechter Witz Der Witz will nicht so recht am Leben nippen, Verbleibt im Hirn und bildet einen Kringel. Er findet sich nicht lustig, dieser Schlingel. Dabei wär es ein kleines Finger-schnippen, er rutschte rasch und reizvoll über Lippen, Die rot geschminkt, umrahmt von Schmuck… geklingel, sich kräuseln: Ihre Eignerin ist Single. Ihr Knie beginnt voll…

  • Wellenreiter

    Wellenreiter Gelegentlich, da wünschte ich, ich könnt Gefühle zähmen, die Trauer, Wut, die Angst, die Scham, verleiten oder lähmen. Die Sehnsucht, Liebe, Freude, Lust beflügeln mich hingegen, doch letztlich sind auch diese weit, dem Denken überlegen. Gefühle, ob gut, ob schlecht, wie wir sie gern betiteln, sie haben immer Botschaft uns, versuchen zu vermitteln. Doch…

  • Das liebestolle Weib Es geht schon über fünfzehn Jahre, verzweifelt rauft er sich die Haare, denn ein liebestolles Weib, rückt ihm mächtig auf den Leib. Sie ist vom Gottesmann besessen, versucht ihn ständig zu erpressen, will ihn zur Fleischeslust verführen, doch er verriegelt seine Türen. Sie trällert freche Liebes- Weisen, lässt lasziv die Hüften kreisen,…

  • Loslassen

    Loslassen Die Hand wollt ich dir reichen und beugte mich gar tief, im Fühlen dunkler Zeichen des Geistes, der dich rief. Ich konnte dich nicht fassen, du warst bereit zum Fall, so leicht und so gelassen, als schwebtest du ins All. Das Leben schien dir lässig und voller Spaß zu sein, anstatt wie scharfer Essig,…

  • Er

    Ich spüre es dort in meiner linken Brust. Es pumpt mich mit Blut und befreit mich vom Frust. Die Schmerzen sind weg und mit ihnen der Zweck schlecht gelaunt zu sein … denn der Kummer ist klein. Ich spüre wieder Hoffnung durch meine Seele und Gut. Sie wird immer stärker sie wird zu einer Flut.…

  • Nicht Schachfigur steht singend im Nebelgarten weit entfernt der bespielten Arten, bleibt im Traume weich, schwebt im Augenteich. Fluch Bereit jederzeit, keine Dame, kein Pferd und kein Bauer, kein Läufer, nur Regen buntschauer auf traumes- … Liedern schwebend und Zeit- sommer, Schnee webend, die Nicht Schachfigur steht im Licht der eigenen Herzschlagspur … wird sich…

  • Letztes Wort an dich Deine Blicke, so durchdringend. Sind sie auf mich gerichtet? Deine Lippen, Wörter formend Buch- staben auf einander geschichtet. Was willst du nur von mir? Warum sagst du es nicht? Wie ein aus- brechender Geysir. Ich ertrage die Stille nicht! Ich laufe, renne, flüchte… doch du hälst mich zurück. Für dich waren…

  • Engel und Teufel haben ihren Platz eingenommen und haben einen ziemlich heftigen Streit begonnen. Sie reden dafür und dagegen. Sie bestimmen meine Gedanken und irgendwie mein Leben. Der Engel hat mir die Augen verbunden: Sieh mit dem Herzen, das Glück hat dich gefunden. Die wahre Liebe wirst du erleben, habe keine Angst, du wirst auf…

  • Ich bleibe nicht, weil Du ohnemich nicht leben kannst oderweil Du mich brauchst. Daswas Du in mir siehst hast Du… einfach noch nicht in Dir selbstgefunden. Aber es ist schon da.Ich brauche deine Abhängigkeitnicht und Du auch nicht meine Der einzige Grund für mich, beiDir zu sein und zu bleiben, ist,weil ich Dich liebe. Ich…

  • Geduld ist Alles Auch wenn du grad am Boden liegst, dir Kraft zum Aufsteh’n fehlt, du heute keinen Ausweg siehst, das Leben dich nur quält, verzweifle nicht!… Nein gib nicht auf, vertraue auf die Zeit, der Ausweg wird sich zeigen dir, bist du für ihn bereit, auch wenn’s nicht der erwünschte ist, auch wenn’s nicht…