Kein Blick zurück, kein Abschieds-
wort, nur Stille, wo dein Echo war.
Du gingst an jenen fernen Ort,
unnahbar und unsichtbar.
Ich rief dich an, wollte dir folgen,
doch Taubheit hüllte dich fest ein.
Wie Blei in schweren Gewitter-
wolken erlahmte mir das Gebein.
Das Band, das einst uns fest umschlang,
ward bis zum Zerreißen gespannt.
Dass daraus einst die Liebe entsprang,
hab‘ ich im Gram nicht mehr erkannt.
Und als es brach mit leisem Gellen,
wich alles Licht aus meinem Sinn.
Ich sah des Todes dunkle Wellen
und gab mich ihnen dankbar hin.
PS: Der Tod beendet nur das Sein,
doch wer die Seele verliert, muss
weitergehen, ohne noch wirklich
da zu sein.

Dana Stella Schuhr
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