Die Träume sind schon lang ermattet,
die Hoffnung blieb im Licht-Schatten.
Die Worte sind nun alle gesagt, kein
Schwur hat diesen Herbst gewagt.
Die Kinder sind nun aus dem Haus,
die Sehnsucht treibt uns weit hinaus.
Du willst bauen, willst noch Morgen,
ich hab im Gestern mich verborgen.
In alten Zeiten fest gekettet, hat
uns kein Kuss, kein Fleh’n gerettet.
Zu viele Tage, zu viel Schweigen,
wir tanzen einen fremden Reigen.
Mir bleibt nur diese eine Pein: Wie
lass ich dich am End‘ allein? Es gibt
kein Wort, das Heilung verspricht,
wenn uns die letzte Treue bricht!

Dana Stella Schuhr
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