Die Maske des „Alles gut“

1 Minute

Das Glück wird blass, die Stunden
rar, wir sind nur Leib, dem Schmerz
geweiht. Ertrinkende im Daseinsmeer,
doch leugnen wir die Bitterkeit.

Wir zahlen einen hohen Preis,
Verzicht ist Leben, Leben Not.
Wir träumen uns in gold’ne Tage,
aus Angst vor künft’gem Abendrot.

Das Herz würd’ brechen, sähen wir,
was uns an Schrecken noch vereint.
Nur rückwärts blickt der matte Blick,
dahin, wo einst die Welt gekeimt.

Auf Vorteil nüchtern stets bedacht,
bleibt unsre Reise leer und schwer.
Die Hände hohl, die Einsicht Last,
wir flüchten bloß im Kreis umher.

Wir gehen Wege, Schritt für Schritt,
doch wohin sie am Ende führen?
Ich lächle still: „Es ist nichts mit“,
um keine Wunde zu berühren.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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