Kennst du diesen Moment, in dem du merkst, dass du nicht mehr aus Liebe festhältst, sondern nur noch aus der Hoffnung heraus, dass die Vergangenheit zurückkehrt?
Wir warten auf eine Nachricht, auf eine Entschuldigung oder auf den Menschen, der jemand ganz besonderes am Anfang für uns war. Doch dieses Warten erschöpft uns leise.
Loslassen ist kein Versagen. Es ist die bewusste, eigene Wahl, die eigene Kraft nicht mehr an etwas zu verschwenden, das uns nicht mehr guttut. Es ist der Schritt hinein in einen Raum, der uns wieder gehören darf – ein Schritt hin zu innerem Frieden.
Die folgenden Zeilen sollen dir Trost spenden und dich daran erinnern, dass dein neues Leben dort beginnt, wo du aufhörst, zurückzublicken.
Das Ende des Wartens
Du stehst am Fenster, blickst zurück ins Licht,
auf Worte, die ein alter Traum versprach.
Doch diese eine Nachricht kommt nun nicht,
und in der Stille hallt die Sehnsucht nach.
Du hast gehofft, gekämpft und lang verweilt,
gewartet auf ein längst verblasstes Glück.
Auf jenen Menschen, der die Zeit geteilt,
doch dieser Mensch kehrt nie mehr so zurück.
Nicht jedes Band ist für die Ewigkeit gemacht,
mancher Weg dient nur als ein stummer Spiegel.
So mancher ist nur als Gast im Leben gedacht,
wenn’s an der Zeit ist, bricht er dieses Siegel.
Wer festhält, wo kein Halt mehr auf ihn wartet,
verliert am Ende nicht den andern bloß.
Er spürt, wie leise eine Reise startet,
in der er selbst sich verliert – grenzenlos.
Drum höre auf, dein Herz im Wartesaal
der alten Tage müde aufzureiben.
Das Loslassen ist keine bittere Wahl,
kein Scheitern, das als Makel wird verbleiben.
Es ist das Ende einer stummen Pflicht,
der Abschied von dem Bild, das längst verrann.
Du löschst die Liebe in dir selber nicht,
du nimmst nur deine Kraft und fängst neu an.
Denn Warten zehrt, bis keine Kraft mehr bleibt,
weil man ein Gestern sucht, das es nicht gibt.
Solang die Sehnsucht alte Zeilen schreibt,
wird nur ein Schatten noch von dir geliebt.
Dreh dich nun um, der Blick nach vorn ist frei,
der alte Vorhang darf nun endlich fallen.
Erst wenn das Gestern still zieht ganz vorbei,
kann ein Raum für deinen Neuanfang gefallen.
Wenn du diesen Text heute liest, weil du selbst an einem Wendepunkt stehst: Erlaube dir zu trauern, aber erlaube dir vor allem, wieder nach vorn zu blicken.
Der neue Raum, der vor dir liegt, muss dir keine Angst machen. Er darf dir wieder gefallen. Du verlierst nichts, wenn du loslässt – du gewinnst dich selbst zurück.

Herzlichst ❤️ Dana Stella ⭐

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