Maskerade des Lobes

1 Minute

Welch eine Lehre, dich zu kennen,
Dein Stolz blickt kühn auf die Bilanz.
Man möchte dich fast einzig nennen,
im Schein von nackter Ignoranz.

Trug deine Sippe schon vor Zeiten
derselben Namen festes Band? Kamst
du durch Kindheitstage dreisten
mit einem Hammer in der Hand?

Dir Recht zu geben wär‘ Verwegenheit,
da lägen wir ja beide krumm. Ich
neide jenen ihre Freizeit, die dich
noch meiden, blind und stumm.

Es fällt so schwer, dich zu unterschätzen,
zum Glück bist du recht schön anzuschau’n.
Das Foto kann uns sehr ergötzen, man
sieht dich kaum – ein wahres Grau’n.

Das Make-up deckt die Züge weise,
das Haar versucht ein wildes Spiel.
Die Glatze wirkt am Manne leise,
du nahmst wohl ab? Das tut so viel!

Du bist so hübsch, trotz allem Reden,
das Hemd sitzt eng, fast wie zu klein.
Dein Stil trotzt mutig jedem Jeden,
die Sonne scheint ins Ohr hinein.

Du hast dich stets bemüht im Leben,
solide für dein knappes Wissen.
Der Chef hat dir das Amt gegeben,
was andere schmähen, wir vermissen.

Ich hab’ es gar nicht bös gemeint,
bleib wie du bist, im Glanz der Welt.
Wo Schein und Sein sich wild vereint, Hochverachtungsvoll, wie es gefällt!

Stella Schuhr ⭐

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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