Sehnsucht nach dem fernen Strand

1 Minute

Ein Duft von Blüten wiegt sich sanft im Wind,
wo reife Orangen in der Sonne glühen.
Mein Sehnen sucht den Ort, so tief und blind,
wo goldne Zitronen an den Hängen blühen.

Ein tuckernd Boot zieht Spuren durch das Blau,
vom fernen Ruf der Möwen sanft begleitet.
Sie schweben hoch im lichten Himmelsbau, der
weit und frei die Schwingen über ihnen breitet.

Sie sehn die Welt aus einer andern Sicht, wo
lautes Lachen durch die Gassen schallt. Ich
sehne mich nach diesem hellen Licht, das
meine Einsamkeit in Wärme hüllt, so bald.

Dolce Vita raunt das Meer im Abendwind,
dort schwindet jede schwere, dunkle Last.
Weil Menschen dort voll offner Arme sind,
schenkt dieses Leben Liebe ohne Hast.

Ich weiß, dass ich an jenem Ufer steh,
an einem Tag, der alle Sehnsucht stillt.
Vorbei ist dann das brennend tiefe Weh,
weil sich mein Traum von Heimat dort erfüllt.

Ich schaue aufs Meer, die sanften Wellen wehn,
und ich spüre tief: Hier bin ich nun zu Haus.
Hier wird man mich vermissen und verstehn,
mein Herz ruht sich im ersehnten Glücke aus.

Dana Stella Schuhr ⭐

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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