Du fragst dich in stummen Nächten,
wenn der Zweifel an der Seele bricht:
Was war falsch an all den guten Mächten,
warum schenkt der Himmel mir kein Licht?
Du hast deine ganze Kraft gegeben,
alles riskiert und niemals weggeschaut,
wolltest nur ein wahres, freies Leben,
hast auf falschem Fundament gebaut.
Warum gehen Menschen, die so taten,
als ob du für sie die Welt bedeutest?
Lassen dich in stummen Schmerz geraten,
während du die Trauerglocke läutest.
Schuldgefühle nagen an den Tagen,
die Last auf deinem Herzen wiegt so schwer.
Tausend unausgesprochene, matte Fragen
machen deinen Blick so trüb und leer.
Doch inmitten schwerer, lauter Sorgen,
wenn die Welt in Trümmern vor dir liegt,
flüstert leise ein gefühlter Morgen,
der den dunklen Zweifel sanft besiegt:
„Gar nichts hast du damals falsch begangen,
nichts, worüber du jetzt trauern musst.
Bist im eigenen Licht nur eingefangen,
trägst die Liebe rein in deiner Brust.
Manche Menschen können Wahrheit spüren,
doch sie halten ihrer Kraft nicht stand.
Ließen sich von kalten Masken führen,
reichten dir stattdessen nie die Hand.
Du warst jener Hafen, fest gegründet,
wo die Schiffe Schutz im Sturme fanden,
hast ein helles Leuchtfeuer entzündet,
eh sie spurlos in der Nacht verschwanden.
Sie genossen deine sich’ren Mauern,
waren bloß auf Durchreise kurz hier.
Ließen dich im kalten Regen trauern,
stahlen alle Wärme weg von dir.
Das war kein Versagen, das war Größe,
nimm dich an in dieser dunklen Nacht.
Gib dir selbst und deinem Herzen Blöße,
weil in ihr die wahre Stärke erwacht.
Irgendwann wird eine Seele landen,
die dein Anker-Recht im Sturm versteht.
Die dich löst aus deinen alten Banden,
und nie wieder aus dem Hafen geht.“
Du warst einfach nur zu gut und ehrlich,
zu aufrichtig für die schwache Welt.
Deine Echtheit wirkte fast gefährlich
auf ein Herz, das sich nur selbst gefällt!
Drum lass die alten Schiffe ruhig ziehen, ihr
Fortgehen bestimmt nicht deinen Wert. Du
musst vor deinen Narben nicht mehr fliehen,
weil jeder Schmerz dich neue Stärke lehrt.
Dein Hafen bleibt, auch wenn die Fluten
toben, kein Sturm bricht, was im Inneren tief
ruht. Dein Blick richtet sich wieder stolz nach
oben, in deinen Adern brennt der alte Mut.
„Der unendliche Hafen“
„Für das eigene Herz – ❤️ …
als Erinnerung daran, dass Güte
niemals ein Fehler ist und die eigene
Wahrheit den sichersten Hafen baut.“
Nicht jedes Schiff, das in unserem Herzen
anlegt, ist dazu bestimmt, für immer zu
bleiben. Manche suchen nur Schutz
vor dem Sturm und ziehen
weiter, sobald
sich der
Himmel
klärt.
✨
Doch ihr Fortgehen bestimmt nicht
unseren Wert. Ein wahrhaftiges Herz
bleibt ein sicherer Hafen – mit Narben,
mit Licht und mit der Hoffnung, dass
eines Tages eine Seele ankommt, die
nicht nur Schutz sucht, sondern bleiben
möchte. ⚓🤍✨

Herzlichst ♥️
Dana Stella ⭐

Schreibe einen Kommentar