Das Leid ist nur ein Lied der Seele,
kein Leidender wird jemals rein.
Ich wehre mich, dass ich mich quäle,
bricht Eros’ Macht nun völlig ein?

Entzweit sind wir, das Band zersprungen,
die Seelenverwandtschaft verrann.
Verloren ist, was uns umschlungen,
wie fing die Einseitigkeit an?

Dass eine Seite liebt, im Schweigen,
verloren und im Selbst versteckt?
Im eignen Schmerz sich tief zu neigen,
hat nur im Kreis uns aufgeschreckt.

Ich packe mich am eignen Schopfe,
zieh’ mich aus diesem Sumpf heraus.
Als Greis mit grauem, weisem Kopfe,
lach’ ich wohl über diesen Graus.

Ein kindlich Leid: nur das begehren,
was man im Leben nie erreicht.
Man muss des Kindes Tod gewähren,
weil seine Liebe von uns weicht.

Das Glück den andren still bereiten, für
Frieden weichen aus dem Raum. Nichts
bleibt mir aus vergangenen Zeiten,
als dieser schmerzerfüllte Traum.

Mir bleibt das Leid, dir bricht das Herz,
kein Sieger geht aus diesem Streit.
Am Ende bleibt uns nur der Schmerz,
das Spiel des Leidens endet heut’.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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