Sie blicken tief, sie sind nicht blind,
sie wissen, wer die Falschen sind.
Doch wählen sie den lichten Pfad,
trotz jedem Schmerz, trotz jedem Verrat.
Ihr Herz bleibt offen, weit und rein,
sie weigern sich, so kalt zu sein,
wie eine Welt, die oft vergisst,
was wahre Herzensgüte ist.
Kein Spiel, kein Netz, kein falscher
Schein, sie wollen nur sie selber sein.
Wer Liebe sucht als tiefstes Gut.
braucht in der Stille großen Mut.
Sie suchen keinen, der sie biegt,
nur wen, bei dem die Seele liegt,
der ihre Freiheit nicht begrenzt
und sieht, wie hell ihr Wesen glänzt.
Sie schenken Chancen, mal um mal,
denn Güte ist für sie die Wahl.
Wo andere schon längst verurteilen,
wollen sie verstehen und verweilen.
In jeder Wunde, jedem Leid,
sehen sie die Chance zur Heiligkeit,
ein Funken Licht im tiefsten Grau,
ein Sonnenstrahl im Morgentau.
Vom Universum sanft geführt,
vom Neid der Welt fast unberührt,
gehören sie sich selbst allein,
um Segen für die Welt zu sein,
Denn wer mit Gott im Herzen geht,
auch im Orkan noch sicher steht-
und findet einst, am rechten Ort,
die Liebe ohne Trug und Wort.

Dana Stella Schuhr

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