Ich sah sie einst mit hartem Blick, stieß
sie ins Dunkel, schritt zurück. Ich nährte
Lügen, gab ihr keine Kraft, und hielt sie
unfassbar klein in ihrer Leidenschaft.
Ich ließ es zu, dass man sie brach, und
hörte stumm, was Bosheit sprach. Ich
zwang sie, Schlachten für die Welt zu
schlagen, doch für sich selbst durfte sie…
gar nichts wagen. In Angst gelähmt, den
Geist im Krieg, schien fern für sie der
innere Sieg. Als Mädchen, Mutter, Freundin,
Frau –ihr Schmerz war tief, ihr Himmel grau.
Doch dann geschah das Wunderbare:
Sie stand nun auf, trotz all der Jahre.
Mit Narben, Fehlern, ganz ohne Schein,
entschied sie sich, sie selbst zu sein.
Kein tägliches Make-up braucht sie, kein
Verstellen, um ihre Welt hell zu erhellen.
Sie ist die Liebe, sie ist Mut, in ihren Adern
fließt nun pure Lebens-Glut. Sie ist die …
Kriegerin, die Gnade kennt, die ehrlich sich
beim Namen nennt. Nicht perfekt – und will
es auch nicht sein, doch ihr Herz ist groß und
ihr Wille rein. Ich seh’ sie an.das Licht in ihr..
und sage stolz: „Du bist bei mir.“ Der Hass von
einst ist vergangen, ich hab’ mich endlich selbst empfangen. Ich liebe sie, mit jedem Riss und
Schmerz, denn diese Frau – ist mein eigenes Herz.

Dana Stella Schuhr
Schreibe einen Kommentar