Die Nacht ist weit und ohne Licht, mein
Denken findet Ruhe nicht. Wo einst die
Stille schützend lag, ertrag’ ich kaum
den neuen Tag. Denn jeder Raum…
ist voll von dir, ein Echo nur, doch
tief in mir. Ich war so frei, ich war so
fern, ein kühler, unberührter Stern.
Die Einsamkeit war mir vertraut…
jetzt ist die Sehnsucht viel zu laut. Du
brichst den Schutz, du nimmst die Ruh‘,
was ich auch tu’, da bist nur du. Kein
festes Ufer, nur das Meer, die Wellen…
schlagen grau und schwer. Verloren ist
der klare Geist, weil mich die Leere in
sich reißt. Was nützt das Herz, das nun
erwacht, wenn es doch nur die Sehnsucht ..
bewacht? Ich frage mich, ob ich das
will, doch in mir wird es niemals still.
Du fehlst so sehr, dass es mich bricht,
ein Schatten such’ ich – nicht das Licht.

Dana Stella Schuhr
Schreibe einen Kommentar