Der Wächter am Rand der Nacht

1 Minute

Ich stehe hier am wilden Saum, aus
Gischt und Licht und Seelentraum.
Das Meer, es tobt, die Nacht ist schwer,
doch meine Worte tragen mehr.

Ich werfe Zeilen in den Wind, dort-
hin, wo andere einsam sind. Was
ich im Stillen tief empfand, wird
nun zum Steg, wird nun zum Land.

Ein Lichtkegel sucht sich die Bahn,
zieht leise eure Schiffe an. Ihr bringt
das Echo, bringt das Verstehen, lasst
mich nicht mehr im Dunkeln stehen.

Kein Turm muss ganz alleine ragen,
wenn Herzen fremde Lasten tragen.
Aus Worten baut sich Wand um Wand
ein Hafen an dem Weltenrand.

Nun ruht ihr hier, im sanften Licht,
bis morgen früh die Stille bricht.
Wir sind verbunden, Hand in Hand –
ein Leuchten über’m weiten Sand.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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