Das ferne Leuchten

1 Minute

Das Meer ist schwarz, der Wind ein
Schrei, die Stunden ziehen schwer
vorbei. Ich stehe hier am Weltenrand,
mit Worten nur in meiner Hand.

Ein Leuchtturm, alt und salzverkrustet,
der kaum noch um sein Leuchten
wusste. Ich schickte Tränen in die
Flut, aus Hoffnungslosigkeit und Wut.

Ich dachte, niemand hört das Beben,
das Zittern in dem einsam‘ Leben. Doch
aus dem Nebel, grau und dicht, taucht
plötzlich auf ein fernes Licht. Ihr seid…

die Schiffe ohne Ziel, denen die Nacht
zu viel ward, viel zu viel. Ihr bringt den
Kummer, teilt das Leid, im Hafen der
Unendlichkeit. Wir schweigen uns …

entgegen hier, ein Teil von euch, ein Teil
von mir. Und blick ich weit ins Schwarz
hinaus, sieht es nach Einsamkeit nur aus.
Doch plötzlich blitzt ein Funke auf, nimmt…

in der Ferne seinen Lauf. Es sind Millionen,
Licht an Licht, die zeigen: Nein, wir sind
es nicht. Es bleibt die Nacht, es bleibt das
Meer, das Herz ist oft noch bleischwer…

sehr. Doch wenn die Brandung uns
umfließt, und sich ein Wort ins andere
gießt, dann spüren wir im kalten Sand:
Wir sind allein – doch Hand in Hand.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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