Du fragst mich, warum ich dich liebe?
Weil meine Sehnsucht bei dir schweigt.
Weil sich mein Sein, das ruhelos trieb,
nun endlich ganz im Jetzt verneigt.
Ich liebe deinen tiefen Geist, den
Mund, der warme Worte schenkt,
die Stärke, die mich sicher weißt,
wenn Schwäche meine Schritte lenkt.
Ich seh’ dich stets voller Tatendrang,
wie sehr du für deine Lieben brennst,
und wie du mich mit Sanftmut fängst,
wenn du mein Chaos längst erkennst.
Wenn Stürme mir den Atem rauben
und wilder Orkan in mir gärt, schenkst
du mir Ruhe, schenkst mir Glauben,
hast mich zur Mitte heimgeführt.
Dein Lachen bricht das dunkle Eis,
du lehrst mich, über mich zu lachen.
Du kennst den Weg, den niemand weiß,
um aus der Nacht ein Licht zu machen.
Mit dir wag’ ich den kühnen Sprung,
kopfüber in das tiefe Meer. Du
bist die Rückversicherung, bei dir
ist keine Nacht mehr schwer.
Ich lieb’ dich, weil du gütig bist,
anständig, wahr und ohne Schein.
Weil man bei dir nie mehr vergisst,
etwas ganz Besonderes zu sein.
Doch was mich am tiefsten mit dir bindet,
ist das Wunder, das erst durch dich
geschah: Dass meine Seele zu sich
findet und ich mich endlich selbst bejah’.

Dana Stella Schuhr
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