In liebevollem Gedenken an eine wahre Liebe
Es war nicht nur die Zeit, die sie verband, sondern die Entscheidung, jeden Schritt gemeinsam zu gehen. Fünfundfünfzig Jahre lang teilten sie das Brot, die Sorgen und die unzähligen kleinen Glücksmomente, die ein Leben groß machen.
An jenem Abend am Grab lehrte uns unsere Mutter die höchste Form der Zuneigung. Inmitten ihrer eigenen Trauer fand sie Dankbarkeit. Sie schenkte unserem Vater den letzten, schwersten Dienst der Liebe: Sie nahm den Schmerz des Alleinseins auf sich, damit er ihn nicht spüren musste.
„Ich werde diesen Schmerz tragen… Ich habe ihn so sehr geliebt, dass ich ihn nicht leiden sehen wollte.“
Diese Worte bleiben unser Kompass. Sie erinnern uns daran, dass Liebe bedeutet, den anderen über sich selbst zu stellen – bis zum letzten Augenblick und darüber hinaus.
Zwei Seelen. Ein Leben. Eine unvergängliche Wahrheit.

Dana Stella Schuhr
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