In der Stille der Nacht, wenn das Lächeln
verblasst, trägst du ganz alleine die riesige
Last. Du bist der Anker in fremder Not,
reichst anderen Liebe wie tägliches Brot.
Wenn die Tür zufällt, bleibt nur das Schweigen,
keiner kommt her, um dir Trost zu erzeigen. Es
ist dieser Schmerz, den man Einsamkeit nennt,
wenn niemand das Feuer im Inneren erkennt.
Doch schau auf die Spuren, die du hinterlässt,
du hälst an der Güte trotz allem so fest. Wer
Wärme verschenkt, auch wenn er selbst friert,
hat seinen Kern niemals wirklich verloren
Irgendwann wird die Liebe den Weg zu dir finden,
und die dunklen Schatten der Nacht überwinden.
Es gibt dieses Morgen, das leise beginnt, wo du
nicht mehr allein gegen Stürme gewinnst.
So wisch dir die Tränen vom müden Gesicht, denn
auch in der Asche verbirgt sich ein Licht. Du darfst
jetzt endlich die Last aus den Händen mal legen,
und Schritt für Schritt deinem Neuanfang begegnen.
Es braucht keinen Sturm, keine riesigen Taten,
nur den Mut, auf den eigenen Frühling zu warten.
Die Welt wird sich drehen, das Grau wird vergehen,
und du wirst dich endlich im Licht wiedersehen.

Dana Stella Schuhr
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