Du wolltest ein Feuer, doch hast Angst
vor der Glut, hast die Weite gesucht, doch
du verlorst schnell den Mut. Du sagtest,
du suchst eine Frau, die dich flashed…
doch am Ende hast du dich im Seichten
gewaschen. Du nimmst dir die Stille, die
nichts von dir will, die Fragen nicht stellt
und das Echo hält still. Ein Gehorsam…
der schmeichelt, ein Blick, der nicht prüft,
während deine Ambition im Bequemen
versifft. Du nimmst dir die „Sechs“, weil
sie kleiner dich macht, damit du dich…
groß fühlst in dunklerer Nacht. Denn
bei mir warst du nackt, ohne Maske
und Schein, und das war dir zu ehrlich,
um Mann dort zu sein. Lauf ruhig zu ihr…
in dein sicheres Nest, wo dich niemand
mehr fordert und niemand mehr testet.
Du hast mich nicht „ersetzt“, das ist der
Humor, du hast nur das Gold gegen…
Blech verloren. Genieß deine Ruhe,
den staubigen Sieg, du bist nur ein
Soldat, der den Frieden nicht kriegt.
Denn wenn du im Dunkeln mal wach…
liegst und denkst, weißt du genau, wem
du dein Leben verschenkst: Einer Kopie,
die dich niemals erkennt, während in
mir noch die echte Welt in Liebe brennt.

Dana Stella Schuhr
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