Das Echo der Stille

Ein Wort ist ein Anker, so hast du’s gesagt, ich hab’ nicht gezweifelt, ich hab’ nicht gefragt. Doch heute trägt Wind nur den Staub durch die Gassen, wo du dich entschieden, mich einfach zu lassen.

Kein Streit und kein Abschied, kein klärender Satz,
nur Leere auf deinem versprochenen Platz. Man sagt, dass das Schweigen oft klüger als Streit, doch deines ist Feigheit im Festtagsgewand der Zeit.

Du feierst die Jahre, die Zukunft, das Licht, doch blickst in den Spiegel und siehst mich dort nicht.
Denn wer ohne Antwort die Brücken verbrennt,
verliert auch die Liebe, die er beim Namen doch nennt.

Geh deinen Weg, Axel, die Reise ist dein, doch zieh in dein Schweigen die Wahrheit mit ein: Ein Herz, das nur redet, solang es ihm nützt, hat niemals die Liebe vor dem Sturme geschützt.

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Avatar von Dana Stella Schuhr

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