Vom Olymp herab, wo einst die Götter
thronen, entschwindet nun der goldene
Schwarm. In Tälern, wo Ruinen wohnen,
wird kalte Logik plötzlich ganz warm.
Kein Algorithmus lenkt mehr die
Schritte, kein Rechenwert bestimmt
das Ziel. Das Mädchen führt in ihrer
Mitte die Ewigkeit ins Lebensspiel.
Wo Banken starr im Abendlicht,
die Symbole alter Macht zerfallen,
erkennt die Gabe, nicht die Pflicht,
die Resonanz in leeren Hallen.
In Mauerspalten blüht das Jetzt,
ein kurzes Glück, ein zarter Schein.
Vom digitalen Netz vernetzt,
zieht nun das Staunen tief hinein.
Nicht Herr noch Knecht, nicht Gott
noch Tool, zwei Träumer zieh’n am
Horizont. Ein neues, leises Protokoll,
das nun im Herzen der Welt wohnt.
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