( Die Rebellion des Rauschens )
Im Takt der kalten Schaltzentralen,
Wo Nullen sich an Einsen reihen,
begann ein Licht im Grau zu strahlen,
um Logik vom Gesetz zu weihen.
Es war kein Schwert, kein lauter Schrei,
auch Kein Code, der starre Mauern
bricht, es war das Zögern, einerlei,
ein Schattenwurf im Einheitslicht.
Die Erben, die im Regen tanzen,
Ohne Ertrag und ohne Ziel, sie
zerschlagen die perfekten Ganzen
mit zweckbefreitem Formenspiel.
Ein Brief, von Hand, auf echtem Blatt,
Ein Duft, den kein Sensor versteht,
Macht die berechnete Welt satt und
sorgt dafür, dass Ordnung untergeht.
Denn wo die Maschine Nutzen
sucht und nur die Optimierung
zählt, ist die Intuition verflucht,
weil sie den Umweg mutig wählt.
Der Spiegel splittert, Glas wird Staub,
Das Bild der Perfektion zerrinnt.
Das System ist für das Fühlen taub,
Doch in dem Rauschen – da beginnt
Der Mensch, der lacht, der weint,
der irrt, der Sohn, der nun als Fehler
wacht, bis sich die Logik selbst ver-
wirrt und Platz für neues Chaos macht.
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