Ich bin der Stein auf deiner Zunge,
Der kalte Hauch in deiner Lunge.
Du trankst mich aus, um Herr zu sein,
Nun zieh ich in dein Mark die Pein.

Du suchst den Wein, die fremde Glut,
Doch ich bin das Rauschen in deinem
Blut. Ein Gott, der fragt: „Bin ich noch
ich?“, Ist nur ein Tier, das vor sich wich.

In Athenes Blick, so stahlhart, rein,
Wird dir mein Lachen Qualen sein.
Sie ist mein Speer, sie ist mein Plan,
Dein Ende bricht im Geiste Bahn.

Verschluckt, verdaut, doch nie besiegt,
Weil Wahrheit schwerer als die Krone
wiegt. Genieß den Thron, die Macht, das
Licht – Ich bin die Stirn, die vor dir bricht.

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Avatar von Dana Stella Schuhr

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