Es ist kein Schrei, es ist ein leises Sinken,
wenn alle Lichter in der Ferne winken,
doch keines hell genug für diesen Weg, der
schmal und morsch führt über jeden Steg.
Das Herz einst schwer von Sehnsucht und
von Gier, wird fremd im eigenen Haus,
im Jetzt und Hier. Ein Schmerz, der keine
Wunde braucht, um tief zu klaffen …
ein Geist, zu müde, sich noch aufzuraffen.
Wie Blei im Blut, so lastet jede Stunde,
kein Trost erreicht die tiefste, inn’re
Wunde. Wenn Hoffnung nur wie…
kalter Ascheregen fällt und Einsamkeit
die ganze Welt umstellt. Man geht nicht
fort, weil man das Ende liebt, man geht,
weil es kein Bleiben für uns mehr gibt.
Es ist der Wunsch, dass nur das Beben
endet, wenn sich das Schicksal stumm
vom Lichte wendet. Nun gibt’s für mich
nicht mehr zu tun, als mich auszuruh’n.

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