Nun hört schon auf zu fragen
mich, wie hältst du das nur aus?
Ich halt es nicht und dann wieder
doch, wie steht es sich in Staus?
Man wartet halt, man hört Musik,
man hofft, dass der Verkehr bald
wieder läuft und besser noch, dass
er gar fließend wär.
Man schwärmt dabei, man schwelgt
sich fort, man träumt es sich genial,
was in sich drin man dabei fühlt, ist
echt schon fast brutal.
Und das Gefühl verrät sich selbst,
wir fühlen unser Sehnen und was
wir fühlen, das denken wir auch
deshalb oft die Tränen.
Im Stau nun ja, da steht man grad,
man weiß er löst sich auf, drum
wozu bitte es erzwingen, es nimmt
schon seinen Lauf.
Aus jedem Mal hat man gelernt
und jetzt, wie soll ich’s schreiben?
Will lieber ich, wenn’s nicht pas-
siert, allein noch etwas bleiben!
Ihr fragt wie man es aushält? Tja,
es ist allein am Glauben, denn
diesen konnt‘ kein jedes Mal,
trotz Ende mir ganz rauben.
Ich steh im Stau, ich hör Musik
und fühle all mein Denken, auch
wenn ich heute Single bin, werd
ich mein Herz verschenken
An jenen Mensch, der so wie ich
jetzt träumend steht im Stau,
und der längst weiß nicht jede
nein, nur diese eine Frau.
PS:
Zwei sehen sich, finden sich gut,
halten sich fest. Erst mit dem
Blick, dann mit den Herzen.
Auch mit den Händen.
Lieben sich, streiten sich. So ist
es halt gut. Zwei lieben sich noch
mehr, sogar sehr gut.

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