Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Das Loch in mir

    Das Loch in mir Ich wollte dich niemals emotional oder körperlich betrügen, du musst mir glauben, ich kann da nicht lügen. Kein Blick nach außen war da gegen dich gedacht, ich hab nur die Stille in mir nicht vermacht. Ich war mir selbst so fremd, so weit entfremdet, hab meine Kraft an leere Reize nur…

  • Verbunden

    Verbunden Die schönen Hände und ein heller Blick verführten mich zu einer Wende, zu einem sonderlich gewagten Glück. Nicht, daß ich diese Geste falsch empfände! Ich war in sie hinein verflochten. Uns hielten andere als die Tages… wände. In mein Gebettet, gabst Du zurück, was ich mir jämmerlich erfochten. Ich ließ von mir – gewollt!…

  • Tränen bitter

    Tränenbitter Ein goldner Tag am stillen See, wir saßen selig im Gras. Dort fraß ein Reh vom jungen Klee, bis es die Welt um sich vergaß. Dein Lachen fing das Dämmerlicht, trieb sanft die Abendstund’ davon. An jenem Ort der Zuversicht gab es für Schmerz noch keinen Ton. Ich seufze kurz, und stell es fort,…

  • Große Verhältnisse Fragt man mich heute nach der Herkunft, nach Elternhaus und Kindertagen, so sag ich: „Aus großen Verhältnissen!“ und beginne, das Elend vorzutragen. Man sah es uns von außen nicht an, die Schuhe blank, die Weste rein. Wir hielten fest an einem Plan: Ein lügenhafter Sonnenschein. Doch Alkohol, man weiß es bitter, ist Gift,…

  • Das leere Herz

    Das leere Herz Wohin mit all dem Schmerz, der mich zerreißt? Reiß dich aus meinem Herzen, Stück für Stück, denn was hart blieb, das kehrt nicht mehr zu- rück, auch wenn mein Geist die Trennung noch… nicht gut heißt. Es klafft ein Spalt, wo einst die Liebe war, ich lass es gehen, such einen neuen…

  • Das ist ein unglaublich reflektierter und ehrlicher Erfahrungsbericht. Er beschreibt psychologische Dynamiken, die weit über das Klischee vom „Fremdgehen, weil der Partner nicht gut ist“ hinausgehen. Deine Schilderung deckt sich mit psychologischen Erkenntnissen zu Fremdverliebtheit und innerer Leere: Der Kern deiner Botschaft: Von der Abhängigkeit zur Eigenliebe Was du als Heilung beschreibst – sich selbst…

  • Dieser Satz hätte damals von mir sein können. Ich hatte mich sozusagen fremd verliebt. Nicht, weil ich ein schlechter Mensch bin. Nicht, weil mein Partner schlecht war. Sondern weil ich mich selbst nicht (mehr) gespürt habe. Er war liebevoll. Er war da. Er hat für unsere Beziehung gekämpft. Aber ICH war nicht bei mir. Ich…

  • Was Liebe ist

    Was Liebe ist Was ist Liebe? wird man fragen, wenn die Welt im Lärm verstummt. Was uns Lied und Verse sagen, bleibt oft fern und unbestimmt. Liebe füllt die halben Seiten, eines Dudens Wörterpracht. Sucht das Gute, will begleiten, heller Stern in tiefer Nacht. Sie ist Herzstück und Beginn, Fazit jeder Lebensreise. Schafft Erwartung einen…

  • Bedingungslose Liebe Fünfundfünfzig Jahre, Hand in Hand, ein unsichtbares, sehr tiefes Band. Durch helle Tage, durch die Nacht, habt ihr das Leben heil vollbracht. Nun ist er fort, der Platz ist leer, das Atmen fällt im Herzen schwer. Doch in der Stille, spät und kühl, erwacht ein ganz besond’res Gefühl. Du sagst: „Ich trage diesen…

  • In liebevollem Gedenken an eine wahre Liebe Es war nicht nur die Zeit, die sie verband, sondern die Entscheidung, jeden Schritt gemeinsam zu gehen. Fünfundfünfzig Jahre lang teilten sie das Brot, die Sorgen und die unzähligen kleinen Glücksmomente, die ein Leben groß machen. An jenem Abend am Grab lehrte uns unsere Mutter die höchste Form…

  • Wahre Liebe

    Meine Eltern waren 55 Jahre lang verheiratet. Eines Morgens, als meine Mutter hinunter ging, um Frühstück für meinen Vater zu machen, erlitt er einen Herzinfarkt und fiel in Ohnmacht. Meine Mutter brachte mich ins Krankenhaus, aber leider war es schon zu spät. Er verließ uns. Auf der Beerdigung war meine Mutter still, weinte kaum. In…

  • Alles kann man mit Geld kaufen, aber davon ist rein gar nichts wirklich wichtig. Denn alles, was wirklich wichtig ist, ist mit Geld nicht zu kaufen oder zu bezahlen. Zeit, miteinander und für einander. Liebe für den nächsten und besonders für alle die uns nah sind.“ Dann war sie aufgesprungen und zur Tür gegangen, hatte…

  • Katharina glaubt nicht, was sie soeben gehört hat. Noch nie hat Gabriel angerufen, wenn er pünktlich Heim kam – was sowieso selten genug passierte. Immer nur Verspätungen hatte er angekündigt oder gar plötzliche Geschäftsreisen. Dann hatte sie ihm sogar den Koffer gepackt zum Bahnhof oder Flughafen bringen müssen. Vorsichtig fragte Katharina nach: „Also, Gabriel, versteh’…

  • Als Katharina das Klingeln hörte, wusste sie schon vor dem abheben des Hörers, dass er wieder mal nicht rechtzeitig zum Abendessen da sein würde. Aber nicht die Tatsache, dass er wieder später kommen würde, sondern der traurige Blick ihrer Tochter schmerzte sie. Gerade mal 4 Jahre alt wusste Kassandra schon, dass es immer das Gleiche…

  • Facetten der Liebe

    Facetten der Liebe Mein Hafen bist du, Anker in der Nacht, das weite Meer, auf dem mein Segel gleitet. Du bist die Welt, die mir den Frieden bringt, und mich durch jeden Sturm ins Off’ne leitet. Du bist der Puls in stiller Gelassenheit, ein sanfter Wille, der den Streit bezwingt. In dir wird Sehnsucht zur…

  • Mut zum Neuanfang

    Mut zum Neuanfang Nicht nur aus goldnen Sonnentagen, erblüht des Lebens wahres Glück. Du musst den Sturm im Innern wagen, lass alle Zweifel jetzt zurück! Wenn alte Welten um dich fallen und Staub die Sicht zum Morgen trübt, lass deinen Ruf nach vorn erschallen, weil nur der Sieg dem Mutigen blüht. Brich auf das Eis,…

  • Ein Hauch von Chanel Nummer 5 Ein Hauch von Chanel Nummer 5, kaum greifbar, leise und sacht, hat in der kühlen Abendluft Erinnerungen wach gemacht. Seit Stella sechzehn Jahre war, begleitet sie dieser Schein, was damals ihre Sehnsucht war, soll heut’ ihr Anker sein. Geflügelt steigen sie empor, ein Schweben durch die Zeit, der Duft…

  • Er schreibt ihr eine Nachricht in der steht, dass es ihm so unfassbar leid tut, dass es ihr seinetwegen so schlecht geht und dass er sich wünschen würde, irgendetwas tun zu können. Und sie antwortet ihm, ich sehe das so, der Schmerz,die Traurigkeit und die Sehnsucht die da sind, sind ein Zeichen dafür, dass ich…

  • Der Wächter der Träume Ich pflegte einst so viele Träume, wollt’ einfach nur glücklich sein. Ich glaubte fest an Amors Räume, doch nun blieb ich zurück – allein. Wie Windhauch in den hohen Bäumen, wie warmer, heller Sonnenschein, wie Sterne, die im Dunkeln säumen, beim sanften, weißen Mondenschein. Die Erde zieht noch ihre Kreise, die…

  • Der stille Sieg stehst im Sturm und hältst dagegen, verweigerst starr dem Wind den Lauf. Du suchst im Gestern deinen Segen und gibst das Kämpfen niemals auf. Doch Widerstand ist wie eine Schranke, die dich im Gestern fest erfriert. Ein bitt’rer, lähmender Gedanke, bei dem man stets am End’ verliert. Akzeptanz ist nicht das Ja…