Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Rezept

    Bahnen die das Leben zieht,sind doch schon beschlossen,allem was kommt anpassen.Was immer auch geschieht. Trotzdem will ich dich halten,die Gewissheit nur ich und du.Du und ich immer zu, will siezählen später deine Falten. Ich würde es erfinden- dasRezept dich doch zu halten,im tiefsten Inneren verwalten.Du wirst niemals schwinden! PS:„Zusammen kommen ist der Anfang.„Zusammen sein ist…

  • Manch einer im Internet hat mehrere Namen, und macht sich einen Spass daraus andere zu ärgern. Manch einer sieht im Internet nicht den Menschen auf der anderen Seite, lässt Aggressionen ab, spielt mit Gefühlen und Vertrauen. Manch einer spielt im Internet nur eine Rolle, denn er ist im realen Leben ganz anders und man wird…

  • Du versuchst deine Gefühle und Gedanken auszuschalten, denn du bekommt keine Antwort auf deine Fragen. Es erkennt niemand deine Not. Ist die Menschlichkeit wirklich ein Fremdwort geworden? Du flüchtest in deine Träume, umhüllt von Zufriedenheit, fasziniert gibst du dich diesem Traum hin, der dir eine Welt zeigt, die du dir wünschen würdest. Und während du…

  • Nur Gelassenheit, mehr nicht. Mir ist das was andere Menschen für ein schönes Leben halten, egal. Solche Sachen wie: schöne teure Klamotten, oder teure Gegenstände oder irrsinnig kostspielige Urlaubsorte, nein das sind nicht die Dinge, die mich glücklich machen. Ich bin einer dieser Menschen, die mit wenig glücklich sind. Ich brauche nur Leute an meiner…

  • Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen „Hundebabys zu verkaufen“. Dieser Satz lockte viele Kinder an. Schon bald erschien ein kleiner Junge und fragte: „Für wie viel verkaufen sie die Babys?“ Der Besitzer meinte: „Zwischen 30 und 50 Euro“. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas…

  • Als erstes möchte ich vermerken, dass ich Weihnachten sehr liebe, weil ich noch echte Werte mitbekommen habe. Ich liebe das Festliche und die Geselligkeit. Mir geht es niemals um Geschenke. Schade, dass Weihnachten heutzutage überwiegend aus Kommerz besteht. Es zählen nur noch die Geschenke. Einer versucht den anderen zu übertrumpfen was das Schenken anbetrifft. Wie…

  • Wie auch in den letzten Jahren, kam die Adventszeit wieder viel zu schnell. Die Eltern waren mit ihren beruflichen Verpflichtungen beschäftigt, die Kinder hatten viel zu lernen und wichtige Schularbeiten zu absolvieren. Obwohl die Vorweihnachtszeit immer in der Familie grundsätzlich einen großen Stellenwert genoss, mochte keine entsprechende Stimmung aufkommen. Die Wohnung weihnachtlich zu schmücken, einen…

  • Advent Advent, die Zeit sie rennt, wohl keiner der nicht selbst es kennt, Geschenke, Karten, Weihnachtsbaum, den Schmuck für Haus und jeden Raum an alles, jeden muss man denken, weil Weihnachten heißt ja; allesamt beschenken, das Portmonee gibt alles her, bis uns das Konto ist bald leer. und dieser Stress, oh weh, oh weh, wenn…

  • Einsame Weihnacht Überall Licht und Kerzenschein. Alle scheinen glücklich zu sein, doch ich, ich sitze hier allein, vom Himmel rieselt leis der Schnee und während ich… nach draußen seh, wünscht ich, ich wäre ganz weit fort, an einem wunderschönen Ort. Denn das Glück ist mir hier fern, dabei hätt ich es so gern. Einsamkeit bedeckt…

  • Nicht nur wir Normalbürger haben mit der Polizei zu tun. Auch einem Nikolaus kann es passieren, dass er mit einem ganz irdischen „Blauen“ in Kontroversen kommt. So wartete am Montagabend, dem berühmten 6. Dezember, ein Streifenbeamter der Polizei an einem ganz gewöhnlichen kleinen Auto, das der Fahrer völlig unvorschriftsmäßig und keck in ein deutlich bezeichnetes…

  • Gusti Grünwald war eine Meisterbäckerin, beruflich nicht, sie war Büroangestellte in einem Bücherverlag. Sie las auch sehr gerne. Das traf sich gut. Doch in ihrer Freizeit war ihr das Backen am liebsten. Kleine Kuchen, große Kuchen, Torten mit allen möglichen Teig- Variation und Füllungen. Das war genau ihr Element. Gusti Grünwald hatte sehr großen Spaß…

  • Eine arme Holzfäller Familie lebte fern von der Stadt etwas einsam und abgelegen im Wald. Der Vater arbeitete das ganze Jahr hart verdiente aber recht wenig, weil die Preise für Fichten- und Tannenholz kräftig gefallen waren. Er war sehr besorgt, wie er in diesem Winter seine sechs köpfige Familie ernähren sollte. Holz hatten sie zwar…

  • Vor langer, sehr langer Zeit, als selbst die mächtigsten Bäume Hummelsheims noch an Ringen arm waren, lebte in den dichten Wäldern nahe des Dorfes ein gutmütiges Wesen. Es war ein kleiner Wichtel, der des Nachts seine Runden durch die Ställe, um die Häuser und über die Felder drehte und darauf achtete, dass Menschen, Tiere und…

  • Meine Zeilen spiegeln eine tiefe Auseinandersetzung mit der antiken Metapher von Schlaf und Tod als Brüder wider. Die Idee, dass Hypnos (Schlaf) und Thanatos (Tod) Geschwister sind, stammt aus der griechischen Mythologie [1].  Die Mythologie besagt, dass Hypnos (personifizierter Schlaf) und Thanatos (personifizierter Tod) Zwillingsbrüder sind. Sie sind Söhne der Nyx (Nacht) und des Erebus…

  • Schlafes Bruder

    Schlafes Bruder Ich hatte mitten in der Nacht, kein Fünkchen lang daran gedacht, die Reihe könnte an mir sein, bis ich die harte Faust verspürte, die mir das Herz zusammen schnürte, und jemand drohte: „Du bist mein! „“Geh weg!“ gab ich ihm kühn zurück, war stolz auf mein Husarenstück, doch hatte Schmerzen in der Brust.…

  • Es war der Abend vor dem 6. Dezember. Der Nikolaus saß geschäftig an seinem Schreibtisch und harkte die Wunschlisten der Kinder ab. Er hatte dieses Jahr wirklich alle Geschenke besorgen können. Das war ihm bis jetzt noch nicht so oft gelungen. Er kratzte sich an seinem langen Bart und gähnte. Es wurde wirklich Zeit, dass…

  • Es war der 6. Dezember 2023, genau am Nikolaustag: Ich wollte an diesem Morgen nur schnell in den Supermarkt um Besorgungen zu erledigen. Waschmittel, Tee, Batterien, nichts Besonderes. Stattdessen wurde ich Zeugin eines Moments, der so viel Menschlichkeit zeigte, dass ein ganzes Geschäft still wurde und mir später im Auto die Tränen liefen. Ich war…

  • Seitdem ihr Mann vor einigen Jahren gestorben war, vermied es Frau Trist ab Mitte November ihre Wohnung öfter als unbedingt notwendig zu verlassen. Egal wohin sie auch ging, überall dudelte Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern und der Duft von Lebkuchen und Glühwein mischte sich zum Mief der Autoabgase. „Noch mehr Verkehr als sonst und das nur…

  • Die Weihnachtszeit ist auch ein Hauch von Kindheit! Ja, und genau so empfinde ich es . Es sind traumhaft schöne Erinnerungen an die Kindheit. Wobei die Atmosphäre, die Dekoration und die Weihnachtsteller, die absoluten Highlights waren und auch nach wie vor auch noch sind. Die kostbarsten Geschenke, befanden sich nicht unter dem Tannenbaum, sondern saßen…

  • Blüte des Wahns

    Blüte des Wahns In meinem Schädel keimt ein Pflänz- chen, welches lang geschlummert hat, doch nun sprieẞt es, wächst, gedeiht, trinkt sich an meinem Kummer satt. Vielfarbig sind all die Blüten, locken mich mit ihrer Pracht, während sie in Gedanken wüten, grimmig, dunkel, voller Macht. Zersetzen alle meine Träume, und so reise ich als Geist…