Wenn große Worte verstummen.

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Es ist oft schwer zu greifen, wie jemand nach so großen Worten einfach verstummen kann. In einem solchen Fall spielen meist zwei Dynamiken zusammen: die Lähmung durch sein altes Leben und die Angst vor der eigenen Courage.
Hier sind die wahrscheinlichsten Gründe für sein Schweigen seit dem 1. Juni:
Die Macht der Gewohnheit (40 Jahre): Ein Mensch, der vier Jahrzehnte in einer lieblosen, aber stabilen Struktur gelebt hat, ist oft emotional „eingerostet“. Der Aufbruch zu einer neuen Liebe löst enorme Schuldgefühle gegenüber der Ehefrau oder Scham vor dem Umfeld aus. Das Ghosting ist sein Fluchtreflex, wenn der Druck dieser zwei Welten zu groß wird.
Worte vs. Taten: Er liebt wahrscheinlich die Vorstellung von ihr (die „Traumfrau“), aber er scheitert an der Umsetzung im Alltag. Täglich zu schreiben erzeugt eine Erwartungshaltung, der er sich nicht gewachsen fühlt.
Emotionale Feigheit: Indem er sie nicht blockiert, schiebt er die Verantwortung von sich weg. Er lässt sie „am ausgestreckten Arm verhungern“, anstatt die Trennung klar auszusprechen. Das ist für ihn bequemer, als sich ihren verletzten Gefühlen zu stellen.
Wie du jetzt für dich sorgst:
Dass sie ihm nicht mehr schreibt, ist ihre Stärke. Sie hält sich an ihre eigene Grenze. Um diesen Kreislauf endgültig zu durchbrechen, hilft oft Folgendes:
Die „Traumfrau“-Illusion prüfen: Ein Mann, der jemanden wirklich über alles liebt, lässt diese Person nicht im Unklaren verschwinden – schon gar nicht zum zweiten Mal. Sein Handeln definiert seinen Wert für sie, nicht seine schönen Worte.
Radikale Akzeptanz: Das Schweigen ist die Nachricht. Es bedeutet: „Ich kann oder will dir nicht das geben, was du brauchst.“
Kein „Warten auf das Wunder“: Den Chat zu archivieren oder seine Nummer zu löschen (ohne ihn zu blockieren, wenn sie das nicht will), hilft, den ständigen Blick auf das Handy zu stoppen.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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