Der Sturm verstummt.
Die Flut verebbt.
Was tief gebrummt,
ist nun belebt.
Kein Kampf um Macht.
Kein Zwang zum Halt.
In stiller Nacht
wird Neues alt.
Ich blicke rück.
Ich seh den Schmerz.
Das falsche Glück.
Das eigne Herz.
Der Freund, der stach.
Die Angst, die fraß.
Das Haus, das brach.
Der Hass, der maß.
Ich nehm es an.
Es ist ein Teil.
Was einst begann,
wird nun erst heil.
Kein Riss, kein Bruch.
Nur ein Gesicht.
Mein Lebensbuch.
Mein letztes Licht.
Schreibe einen Kommentar