Ich reite dich wie eine Welle, die Meeresharten Fels umspült und an der Sand-bank schmaler Zunge die Milde warmerStrömung fühlt. Die Salzluft füllt… in meine Lunge, ein wechselnd Obenund Gefälle, bis die Brandung an derKlippe bricht sich auflöst wie ein Seifen-schaum doch sammelt stetig… neue Kräfte, nicht locker lassend vondem Traum der ewig neuen Freuden-säfte.…
Wäre Liebe ein Verbrechen Wäre Liebe ein Verbrechen, würde ich wohl festgenommen. Täte auch nicht widersprechen, würd‘ ich die Höchststrafe bekommen. Ganz gelassen und mit Ruh‘, säße ich dann vor Gericht, denn mein Opfer das bist du und meine Tat bereu ich nicht! Schließlich würde ich gefragt, ob ich wirklich schuldig bin. Dann hätte ich…
Umbruch Die Seelen Nacht verlor ihren Lauf, die Schatten wurden mager, ich setzte mich verwundert auf, verließ das Krankenlager und… sah in mir: ein Tag wie Schnee umschloss die dunklen Falten, verbrauchter Trauer. Es tat weh, sein Glitzern auszuhalten. Ich dehnte mich und ging hinein in meine Seelen Weiten, und es wird wohl nicht möglich…
Eine Wolke möcht‘ ich sein, –langsam zu dir treibend, stehenbleiben, weiß und rein, mit dirund über dir verweilend. Ich leih mir aus den Flügelschlagvon einem Schmetterling undflattere munter unverzagt mitdir und über dir dahin. In Gedanken bin ich nur bei dir,streichle dich ganz sacht, baldbist du hier bei mir und Zeitallein hat sich davon gemacht.…
So schön So schön, Dich sanft im Arm zu halten, in Gedanken die Zukunft zu gestalten. Wird’s die für uns wohl auch nie geben, allein die Hoffnung lässt mich leben. So schön, hier neben Dir zu liegen, die Sehnsucht für eine Nacht zu besiegen. Nur ein paar Stunden währt unser Glück, schon morgen bleib‘ ich…
Für Janice Marlena Deine lieben Kinderaugen wissen Alles, fragen viel. Ob ich dir als Mutter tauge? So oft hab‘ ich das Gefühl… dass Alles still und laut sich zeigt. Doch du bleibst da und gibst mir Zeit… nimmst mir die Angst, sagst „Alles gut!“ Zu Tränen rührt mich kühn, dein Mut und auch deine Zerbrechlichkeit.…
Ohne dich bin ich ein Knoten,der sich nicht entwirren kann.Nur in alten Anekdoten sprichtdie Welt mich nun mehr an. Ohne dich sind die Gedanken,bloß vergeudet und vertan,und die Welt gerät ins Wanken,findet nicht mehr ihre Bahn. Ohne dich sind meine Wortenur Geräusche – doch wofür?Ohne dich sind alle Orte,schreckliche Distanz zu dir. Ohne dich ist…
Der Herzensoeffner Hatte die Hoffnung längst aufgegeben. War bereit für das einsame Leben. Hatte den Kerlen doch abgeschworen. Jetzt stehst du vor den Herzens Toren. Klopftest zaghaft wartend an. Ob ich die Türen noch öffnen kann? Ich hatte sie verschlossen und verriegelt. Mein Schicksal war doch schon besiegelt. Und dann kamst du in mein Leben.…
Läufst du noch hinterher, was man „Liebe“ nennt und machst dir Gedanken, ob diese Gefühle auch ein andrer kennt? Suchst Du innerlich nach jemanden nach der gleichen… Seelenkraft und hoffst darauf, dass der dir zeigt die gleiche geistige Seelenverwandt- schaft? Noch überwiegt die Angst der Enttäuschung, was da verband. Doch alles endet! Man sucht neu.…
Je später der Abend, destogrößer ist der Schmerz, ichschreibe meine Gedichte,sie gehen einem ans Herz. Ich schreibe über die Liebe,das Leid, das Glück und bringgerne euch zum Lachen, sei’sauch nur ein kleines Stück. Das Schreiben es hilft mir,es verringert mein Leid, ohich könnte auch manchmalweinen, bin dazu nicht bereit. Ich schreib dann über lustigeSachen und…
Sensibel sein Sensibel sein, zu viel zu fühlen und viel zu viel erwarten, das ist fast so, wie ernten wollen, in einem brachen Garten. Man säte wohl und goss die Saat, war mehr als nur bemüht, dass da auf diesem brachen Land, die Liebe gar erblüht. Und ach was war man hoffnungsvoll, selbst dann noch…
Du, ich brauch keine Du, ich brauch keine Schlösser, keine Limousinen, keine Schiffe, keine Villen, auch keinen Park mit Honigbienen. Du, ich brauch keine Millionen, keine wilde Zeiten, keine Partys, keine teuren Reisen und keinen Drogen Tod beizeiten. Ich brauche nur, wenn ich dir die Wahrheit sag, ein super – schnelles Pferd und einen sehr…
Die Luft ist schwül Die Luft ist schwül und süßlich schwer, und ich bin nicht alleine. Wir liegen alle kreuz und quer, zehn Köpfe, zwanzig Beine. Die kleine Rote macht mich an, hängt an mir wie ’ne Klette. Ich weiß, dass ich nicht fliehen kann, verflucht sei diese Stätte. Die and’ren drücken mehr und mehr,…
Hoffnung hat viele bunte Träume Hoffnung hat viele bunte Träume, die der Mensch in seinem Herzen hält, Hoffnung bewegt Zeit und Räume, sie bewegt die Herzen dieser Welt! Ein Mensch der ohne Hoffnung ist, der hat meist jeden Halt verloren, wie eine Rose die nicht blüht, ist er schon hoffnungslos verloren! Drum‘ lass die Hoffnung…
Liebestod Es hat die Zeit die Liebe uns genommen, in ihrem Mahlwerk hat sie sie zerstört, ach, könnten wir sie nur zurück bekommen, wir haben auf die Zeichen nicht gehört. In ihrem Mahlwerk hat sie sie zerstört, wir waren einst von Liebe so betrunken, wir haben auf die Zeichen nicht gehört, nun ist sie auf…
Liebe ist Wenn noch kein Wort gesprochen wär, und nichts sich schon gedacht, nur dieser Blick in Augen und ein Mund der schamhaft lacht. Wenn die Magie des Augenblicks, uns nie mehr nie verließe und stets ein Engel flüsterte; bitte zerstöre es nicht genieße. Wenn man den Fluss an Energien, gar niemals unterbände, sie strömen…
Zeitlos Ein Teil bei mir, ein Teil bei dir, gut verteilt, für immer vereint. Gesucht und gefunden, durchs Schicksal verbunden. Gemeinsam in die Zukunft gehn. Gemeinsam in die Träume sehn. Ein Leben lang. Es gibt kein wann. Wir sind zeitlos auch, wenn die Zeit rennt, denn alles um uns ist leicht in diesem einen Moment.…
Mit leiser Geste Ich fühlte mich in deinen Kreis gezogen, im gleichen Strudel treibend, der uns fing, und selbst den Himmel, der darüber hing, berührte Sehnsucht wie ein Regenbogen. Mein Herz, es ist dir haltlos zugeflogen, ein seltsam kümmerliches, welkes Ding, das arg verdrossen seiner Wege ging, von aller Welt gelockt und doch belogen. Es…
Dein Zweifel schmückt mein Sorgen-Kleid und haucht mir Trennungssilben in meine Leidensfähigkeit, was glänzt wird bald vergilben. Im Reigen werfen wir umschlungen, einander sanft die Herzen zu, im Schweigen einig, leis erklungen, ein Liebeslied in tiefer Ruh‘ … Denn Worte sind nicht mehr vonnöten, weil Nähe keine Silben braucht. Dein Blick allein lässt mich erröten…
Unser Lied Ich kann nicht wirklich sagen, wie ich heut noch fühl – Worte, die auf Zungen lagen? Verloren im Gewühl. Als ob andre glücklich gafften. So fühle ich mich nackt. Ob sie an uns was schafften, als wir es nicht gepackt? Wir gingen nicht, wie befohlen, Richtung Band und Fließ… sondern vom Diebe fort…