Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Wenn sich Jemand nicht mehr bei dir meldet, hast du zwei Möglichkeiten: frag nach, weshalb oder lass‘ esbleiben und schliesse damit ab. Aber hör‘ auf all deine Gedanken nur noch darum kreisen zu lassen, wieso, weshalb und warum nichts mehr von dieser Person kommt. Oder gar schlechte Laune davon zu bekommen und andere Menschen auch…

  • Erwachen

    Eines Morgens wachte sie ganz anders auf. Sie war fertig mit Versuchen, heraus zu finden, wer mit ihr, gegen sie war, oder einfach in der Mitte ging, weil sie nicht den Mut hatten, eine Seite zu wählen. Sie war mit allem fertig, was ihr nicht den Frieden brachte Sie erkannte, dass es Meinungen wie Sand…

  • Der Schrei nach Außen, leise. Doch Niemand wird ihn hören. Du verziehst keine Miene, niemand sieht durch deine Maske, wie es dir wirklich geht. Du fühlst dich alleine, obwohl du Menschen hast, die dich nicht alleine lassen. Diese Menschen geben dir Halt und Liebe und dennoch reicht dir das nicht aus. Du sehnst dich nach…

  • Ich wusste dass ich heile Ich wusste, dass ich heile, als mir meine Intuition wichtiger wurde, als die Meinung anderer. Ich wusste, dass ich heile, als ich nicht mehr davor weglief, meine Emotionen zu fühlen. Ich wusste, dass ich heile, als ich anfing, mich bewusst mit meinen Gedanken auseinander zu setzen. Ich wusste, dass ich…

  • Chronische Liebe

    Ich bin so unglaublich enttäuscht. Chaos,überall Chaos um dich herum. Hab dirvertraut und deine Lügen geglaubt. Lassmich los, lass mich bitte endlich gehen. Ich kann dir nicht mehr vergeben. Es tutso weh deine kalten Augen zu sehen.Brenne aus, erlisch‘ die Flamme unsererLiebe. Es tut mir nicht gut mich an uns … zu erinnern. Doch all…

  • Mit den Rücken zur Wand stand sie da und blickte angstvoll auf ihren Gegenüber. Der stand da, völlig in schwarz gekleidet und mit schwarzer Maske. Nichts konnte sie entdecken, da die Maske das ganze Gesicht bedeckte. Völlig in schwarz, pöbelnd, ganz furchtbar laut schreiend, fluchend richtete er eine große schwarze Flinte auf sie. Sie ahnte…

  • Mein Ozean

    Mein Ozean Vergleiche Menschen man mit Was- ser, sie wären trüber, kälter, blasser. Nicht wie Du – Oh seht ihn an! -Mein schillernd Meer, mein Ozean. So schön und klar, so unentdeckt, in mir die ewig‘ Sehnsucht weckt. Ob tosend, wogend, spiegelglatt, des Anblicks werd‘ ich niemals satt. Hab keine Furcht, Dich zu ergründen mit…

  • Es wird immer Tage im Leben geben, an denen du dich am liebsten verkriechen willst, dich zurückziehen, gar abzuhauen, einfach für immer verschwinden möchtest. Und genau an diesen Tagen ist durchhalten und weitermachen umso wichtiger, sich nicht aufzugeben und nach vorne zu schauen. Du kannst nicht einfach alles stehen und liegen lassen, das willst du…

  • Meine Gedanken

    Wenn ich über alles nachdenke, das Für und Wider suche, mich verliere in einer Unendlichkeit, ich nichts zum Festhalten finde, mir nichts von Dauer scheint was andauert. Weil keine Wahrheit mehr überzeugend ist? Nichts mehr überzeugen kann was wahr ist und was wirklich ist, weil dieses Meer von Vorurteilen und Lügen mich ertränkt und erstickt.…

  • Verzeih mir

    Verzeih mir, dass ich ohne Scham,die Liebe, die du für mich hegtest,wie ein Vampir entgegen nahm,obwohl du nie mein Herz bewegtest, dass ich dein Dulden und deinLeiden wie eine Königin genoss,die dachte, Drachen zu zureitenund sei der Welten allzeit Boss. Verzeih, dass ich des ander’n dachte,als ich in deinen Armen lag, weildessen Bild die Glut…

  • Liebe ist

    Eigentlich unbeschreiblich und dennoch versuche ich es; Liebe ist, wenn man alleine sein will, aber dieses mit jemandem teilen möchte. Freiheit und Verbundenheit im Gleichklang. Keine Ketten, doch ein Gefühl der gemeinsamen Schwingungen. Zwei Leben zu einem machen, doch die eigene Persönlichkeit erhalten. Wo auch Unterschiede überwunden werden können. Kämpfen, wenn es schwer wird und…

  • Unglaubliche Sehnsucht! Seh‘ dich von weitem, schau dich an; dein Blick erfasst mein zitternd Körper. Die Augen, Quelle aller Lieder, ziehen mich magisch in den Bann. Weiche Pfeile treffen mich, durch- dringen kribbelnd meine Haut. Schau, die Kälte in mir taut! Das frostig‘ Blut verwandelt sich zu glühend warmem… Ozean, der Himmel, sich nun aufgetan.…

  • In unserem Unternehmen konnten bereits einige Terroristen identifiziert und gefasst werden. Es handelt sich dabei um die harmlosen Mitläufer „Bin Da,“ „Bin Spät,“ „Bin Müde,“ „Bin Kaffeetrinken,“ „Bin Rauchen.“… und „Bin Essen.“ Die Mitarbeiter „Bin Pinkeln,“ und „Bin im Lager,“ konnten ebenfalls ermittelt werden. Sie werden als harmlos eingestuft und sind unter Quarantäne gestellt worden.…

  • Trauer ist die frische, offene Wunde in den tiefsten Schichten meiner Seele. Mir ist, als sei die Welt stehen geblieben, und ich allein würde mich noch weiter drehen. Ich komme mir vor wie eine Schlafwandlerin, die durch tiefen Schnee läuft. Durch eine Landschaft, die endlos, unveränderlich, eintönig ist. Ein Schattenreich. Farben haben ihre Strahlkraft verloren,…

  • Seelenspiegel

    Seelenspiegel Die Augen sind das Tor zum Seelenspiegel; so tief und unergründlich, wie die Meere, doch in der Wut marschieren ganze Heere. Durch unsre Augen… sie sind Brief und Siegel, denn ihre Ehrlichkeit kennt keine Zügel, doch Glanz der Hoffnung und die tausend Speere enttäuschter Tränen. Silber blickt die Ehre… des Träumers. Augen kennen sogar…

  • Leidenschaft der Schmerzen Wir müssen weiter gehen um schon bald zu sterben. Die Welt muss sich drehen, wird der Tod uns erben. Wir Atmen tief ein… so ist es besser. Wir greifen das Messer. Es muss so sein. Uns’re Haut unser Feind, Blut das uns vereint. Das ist unser Stil… ein Weg ohne Ziel. Wir…

  • Lebendiger Tod

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    Angst, dass ich es nicht verdiene und dass ich es nie bekomme.Überall nur Trauer-Minen, in den lichten Katakomben. Auf den Straßen zur Schau-Steller, zur Schau… gestellte Freundlichkeit, macht diese Welt ein bisschen heller, spendet uns freundliche Dunkelheit. Angst vor den falschen Wahr- heiten und richtigen Lügengeschichten. Überall nur friedliches Streiten, in den schönen Trug-Gesichtern. Auf…

  • Ich bin ganz klar die Nummer eins! Nur schade dass du das nicht weißt. Gesprächsansätze schwinden leise, ein jedes Mal auf gleiche Weise. Ich frage mich, ob du es weißt, dass ich weiß, dass du mir was verschweigst. Du kannst mich ruhig mit Fragen löchern, noch eine, dann noch und nöcher. Entsetzen dann, des Nachts…

  • Wortfetzen

    Wortfetzen fliegen durch den Raumsie scheinen mir wie goldne Blüten,die mir vereinzelt wie im Traum,durch leuchtende Synapsen wüten. Versuch zu ordnen die Ideen, diewild durch dieses Zimmer flitzen,ich tauche in die tiefsten Seen, dochwill ich nur am Schreibtisch sitzen. Gedankengut möcht explodieren… ich muss es in die Schrankenweisen, beginne Sätze zu sezierenbis sie den Klang…

  • Des Spötters Stichelei Ich stell dich an den Pranger, dich Protz und bösen Lump, geh boshaft mit dir schwanger, was bist du doof und plump. Ich schlage dich mit Worten: ich hasse dich, du Strolch! Bewerfe dich mit Torten und wetze meinen Dolch. Ich zeig dir meine Krallen und zähle kurz bis drei und lass…