Ich bin ich selbst, nicht leise, nicht sacht,
nicht für dein Lächeln zurechtgemacht.
Ich bleibe nicht halb, damit du hier bleibst,
oder aus Leere die Zeit dir vertreibst.
Liebe mich echt, weil dein Auge mich sieht,
nicht weil mein Feuer dir Einsamkeit flieht.
Ich bin kein Halt auf dem Weg zu den fernen,
ich bin ein Zuhause unter den Sternen.
Ich war schon ganz, bevor du mich fandst,
ich bleibe heil, auch wenn du entschwandst.
Kein Retter, kein Herrscher, kein Zuschauer
her, ich brauche nur Nähe– tief wie das Meer.
Berühre mich nicht, wenn du testen nur willst, und innerlich schon deine Sehnsucht woanders stillst. Ich biete dir Wahrheit, die brennt und die steht, ein Herz, das nicht beim ersten Sturmwind verweht.
Wer bei mir wohnt, wählt kein sanftes Ruhekissen,
er wählt das Gesicht und das reine Gewissen. Kein Komfort, kein Verhandeln, kein flüchtiges Glück –
nur wer ganz bleibt, bekommt mich am Stück.
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