Liebe heißt, dem Gegenüber blind zu vertrauen,
statt aus Misstrauen hohe Mauern zu bauen.
Ein Sehnen, das sich frei von Neid entfacht,
und aus der Ferne über den anderen wacht.

Sie vertraut geduldig dem Fluss der Zeit,
und blickt mit Mut in die Unendlichkeit.
Ein sicheres Sinken in vertraute Hände,
wo jede Furcht ein friedvolles Ende fände.

Sich zärtlich zu hüten, Tag für Tag, ohne
dass die Bindung zur Fessel werden mag.
Geborgen im Wir, und doch innerlich frei,
stehn sich zwei Seelen als Ganzes bei.

Denn wahre Liebe will niemals besitzen, sie
will nur wärmen, begleiten und schützen.
Zwei Lichter, die eigenständig glühen, und
gerade in Freiheit gemeinsam erblühen.

Dana Stella Schuhr

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