Die Lust regiert in meinem Sinn,
ich gebe mich dir gänzlich hin. Will
mich in deinen Händen wissen,
will keinen deiner Küsse missen.
Ich sehne mich, dich ganz zu spüren,
die Kraft des Mannes zu berühren. Ein
Wunsch, der brennt und mich verzehrt,
dass mir dein Dasein jetzt gewährt.
Im Gleichmaß unsrer wilden Triebe,
vereint in tiefer, wahrer Liebe,
erträum’ ich uns im Liebespiel –
verdorben, zärtlich, ohne Ziel.
Kein Raum für Scham, kein Ort für
Reue,wenn ich mich dir im Geist er-
neue. Ein Pfeil, der traf, ein Herz, das
bebt, weil Amor unsre Seelen webt.
Im Rausch der Sinne, fern der Welt,
wo nur noch die Ekstase zählt,
geboren neu aus Licht und Kraft,
die uns den Himmel greifbar macht.
Du bist der Pol in meinem Denken,
dir will ich meine Ewigkeit schenken.
Mein Held, gib dich dem Feuer hin,
sobald ich endlich bei dir bin.

Dana Stella Schuhr
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