Widmung
Für die Frau, die im Schmerz ihre Stärke
fand und lernte, dass ihr eigener Wert
kein Echo braucht.

Zwischen Gestern und Mir

Ein Teil von mir sucht noch dein Licht,
fragt leise, wo du bist, was du gerade tust.
Doch das Echo der Sehnsucht bricht,
weil du in meinem Schweigen nun ruhst.

Du warst die Prüfung, die mich fand,
hast meine Angst vors Licht gezerrt.
Ich hielt zu fest an deiner Hand,
doch nun ist dieser Weg versperrt.

Ich wandle Leere nun in Fülle um,
lauf’ niemandem mehr fragend nach.
Blieben deine Taten auch stets stumm,
wurde meine eigene Stimme wach.

Die Wehmut bleibt ein leiser Gast,
doch meine Kraft ist jetzt mein Haus.
Ich werfe ab die schwere Last
und geh’ als die, die ich bin, heraus.

Abschluss
„Ich jage keinem Echo nach – ich
bin die Fülle, die ich verdiene.“

Dana Stella Schuhr

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