Ich kann nicht wirklich sagen, wie
ich heut noch fühl – Worte, die auf
Zungen lagen? Verloren im Gewühl.
Als ob andre glücklich gafften.
So fühle ich mich nackt. Ob sie an
uns was schafften, als wir es nicht
gepackt? Wir gingen nicht, wie
befohlen, Richtung Band und Fließ…
sondern vom Diebe fort gestohlen
zum Feste ins Verlies, wo wir mit
Augen fest verschlossen im Kalten
warm und nah, ungezügelt …
mit dem Herz genossen, was kein
Hirn je kommen sah, bis durch gül‘
dne Gitterstäbe rauschte kaltes Licht:
wenn es euch so drinnen gäbe? …
Gäbe es dies Draußen nicht! –
Verwirrt Lassen wir fallen, was uns
nahm den Halt… Über leere Flure
schallen Echos mit Naturgewalt…
so wurden wir erst Wärter, so wurden
wir Gericht, so wurde unser Urteil
härter. Die Pritsche indes nicht. So
verlieren wir die Farbe wie der Kerker.
Hass verbauen wir zur Narbe, Liebe
mit dem Hass und so sehen wir uns
gehen. Allein und weg gesperrt. Ich
hoffe du wirst verstehen was uns …
hinein gezerrt! Hörst du mich? –
Es ist die Liebe! Vergiss sie nicht,
die Kraft! Entbrannt, umringt vom
Diebe, entfesselte uns Leidenschaft!

Herzlichst ❤️ Dana Stella ⭐
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