Manch Wort will erst in Stille reifen, hält
lange im Verborg’nen aus. Ein and’res
lässt sich kaum begreifen, strömt
lustvoll plätschernd schon heraus.
So manches Wort erscheint befangen,
weiß nicht, woher es wirklich stammt.
Ein and’res wird zum Schmerzverlangen,
das den Empfänger jäh entflammt.
Doch manches Wort birgt tiefes Lieben,
lässt Frieden hell im Herzen blüh’n,
ist wie ein Lächeln festgeschrieben,
bis Tag und Abend sanft verglüh’n.
Es darf das Wort ganz langsam
sprießen, verborgen ruh’n in dir
und mir, um dann befreit empor-
zufließen ein silbernhelles Elixier.
PS:
Der Menschen Taten erst beweisen,
ob Worte Gold – oder nur Eisen.

Dana Stella Schuhr
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