Ich pflegte einst so viele Träume,
wollt’ einfach nur glücklich sein.
Ich glaubte fest an Amors Räume,
doch nun blieb ich zurück – allein.

Wie Windhauch in den hohen Bäumen,
wie warmer, heller Sonnenschein,
wie Sterne, die im Dunkeln säumen,
beim sanften, weißen Mondenschein.

Die Erde zieht noch ihre Kreise,
die Sonne folgt der alten Bahn. So
dreht mein Geist sich auf die Reise,
nimmt Liebe an und lässt sie fahn’.

Begrab ich all die bunten Träume,
schließ’ ich sie fest im Herzen ein,
dann blieben meine Tage Leere,
ich würde nie mehr glücklich sein.

Was wär’ ich nur ohne das Licht?
Ohne den Traum, der mich belebt?
Ein armer Geist, ein kleiner Wicht,
der ohne Glauben nur noch schwebt.

Drum träum’ ich weiter in der Sonne,
genieße jeden neuen Tag, find’ in
dem Zauber meine Wonne, was
immer auch noch kommen mag.

In Träumen will ich mich verlieren,
will deine Nähe spüren – tief. Lass’
mich von dieser Glut verführen,
die längst in meinem Herzen rief.

Denn diese Liebe, die ich spüre,
die tief in meinem Herzen ruht,
begleitet mich durch alle Türen,
bis in das Grab – als letzte Glut.

Dana Stella Schuhr

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