Nichts
Da sitz ich nun auf kargem Land,
der Boden hart wie Stein, und
halte fest in meiner Hand
die Scherben meines Seins.
Die Splitter spiegeln unverwandt
die hundertfache Pein und
schneiden mir mit scharfem
Rand Erinnerungen ein.
Das laute Herz in meiner Brust
hat mich umsonst gequält; denn
hätte ich vom Schmerz gewusst,
hätt ich das Nichts gewählt.
Alles
Ich sehe Blut und wie es rinnt,
wie es die Finger färbt, seh wie
es emsig Tropfen spinnt und
spröden Boden wärmt.
Ganz leise wird mein Herz, so sacht
schlägt es den höchsten Ton, doch
tröstend senkt sich nur die Nacht;
die Kälte kenn ich schon.
Ich spür ein Brennen innerlich, als
Schwindel mich durchfließt, und
wie zerrissen fühle ich dass sich
mein Herz ausgießt.
Neu
Was bleibt ist nur Zinnoberglanz
und Glut, die sterbend glimmt;
die Einladung zum letzten Tanz,
wenn alles neu beginnt.
PS:
„Enttäuschung, Schmerz, Hoffnung
und Mut sind die Haupt-Zutaten für
einen Neuanfang.“

Herzlichst ❤️ Dana Stella⭐
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