Wie eine liebende Mutter
umfängt mich die Nacht.
In Stille, weich und warm,
hält sie mich sanft bewacht.
Wie einer liebenden Mutter
öffne ich ihr mein Herz. Leise
löst er sich auf, verweht in
das Dunkel der Schmerz…
Gleich einer liebenden Mutter
streicht mir der Wind durchs
Haar, er trocknet die Spur der
Tränen, macht meinen Geist…
wieder klar. In dieser bergenden
Nacht werd‘ ich von neuem ein
Kind, reise in fernere Welten,
wo Träume statt Sorgen sind.
Sie wiegt mich in ihren Armen,
bis jedes Grübeln verfliegt. In
ihrem samtenen Mantel ist alle
Unruhe besiegt. Ein Kuss aus …
silbernem Lichte, der leise Segen
verspricht, bis sacht aus dem
Dunkel der Träume das goldene
Morgenrot bricht. Es zeigt sich…
der Mond am hohen Himmel,
er scheint nur für dich allein.
Er flüstert: „Vergiss mich nicht,
ich werde dein Begleiter sein.“

Dana Stella Schuhr
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