Seelenwelten von Dana Stella Schuhr




Die Chronik des Lichts: Mein Weg zur inneren Mitte- Von Zvjezdana Dana Stella Schuhr
Kapitel 1: Der Duft von ewigem Lavendel (Alter: 12)
Es war ein heißer Sommer in Kroatien. Ich war zwölf Jahre alt und spürte bereits eine leise Unruhe in mir. Unsere einfache Toilette, ein Holzhäuschen mit Donnerbalken, stand etwa hundert Meter vom Haus entfernt. Als ich dort in der Stille saß, veränderte sich plötzlich alles. Ein sanfter Windhauch strich durch die Ritzen, und mitten in der kargen Hitze erfüllte ein intensiver, wunderschöner Lavendelduft den Raum.Ich
Ich spürte eine Präsenz, als würde eine Hand sanft auf meine Schulter sinken. In Todesangst rannte ich zum Haus. Meine Mutter erschrak: „Du siehst aus, als hättest du ein Gespenst gesehen!“ Als ich vom Lavendel erzählte, wurde auch sie bleich – ihr war exakt das Gleiche passiert. In jener Nacht erschien mir meine Großmutter als strahlende Lichtgestalt. Sie sagte: „Mein Schatz, fürchte dich nicht. Meine Liebe geht über den Tod hinaus. Ich werde euch immer beschützen.“ Als ich dies meiner kleinen Schwester erzählte, verlor sie ihre panische Angst vor dem Sterben.
Wir begriffen: Der Tod ist nicht das Ende, sondern nur das Ablegen des Körpers.
Kapitel 2: Die Stimme des Abschieds – Onkel Jürgen (Alter: 13)
Nur ein Jahr später verlor die Gabe ihre kindliche Unschuld. Mein Onkel Jürgen war schwer an Lungenkrebs erkrankt. Während meine Eltern zu ihm nach Saarbrücken eilten, saß ich mit meinen Geschwistern und meiner Oma am Tisch. Die Kleinen malten bunte Bilder für ihn. Doch plötzlich legte sich eine schwere Stille über mich. Wie in Trance und mit Tränen in den Augen sagte ich: „Ihr Süßen, ihr braucht Onkel Jürgen nichts mehr zu malen. Er ist eben gerade gestorben.“
Ich konnte mich kaum an meine Worte erinnern, doch die Nässe auf meinen Wangen war real. Kurz darauf klingelte das Telefon: Mein Vater teilte uns mit, dass sein Bruder exakt um diese Zeit für immer eingeschlafen war. In diesem Augenblick fühlte ich mich wie ein „Todesengel“.
Ich hatte das Unsichtbare sichtbar gemacht, und der Schmerz der anderen lastete schwer auf mir.
Kapitel 3: „Zwischen Licht und Lavendel: Warum wahre Resilienz keine Maske braucht“
Vielleicht habt ihr mein Gedicht über den ‚Guru-Clown‘ gelesen – über jene Art von Spiritualität, die sich wie Plastik anfühlt, laut nach Lavendel duftet und doch keine echte Wärme ausstrahlt. Ich schreibe diese Zeilen so scharf, weil ich den Unterschied kenne.
Ich kenne ihn, seit ich zwölf Jahre alt bin. Wahre Spiritualität ist für mich kein Wellness-Termin und keine glitzernde Fassade. Sie ist Arbeit. Sie ist Verantwortung. Und manchmal ist sie eine Last, die man erst lernen muss zu tragen. Lange habe ich geschwiegen, aus Angst, als ‚Spinnerin‘ abgetan zu werden – so wie damals, als ich ein Kind war und Dinge sah, die andere nicht sehen konnten.
Doch heute, mit 60 Jahren und einer Seele, die durch viele Feuer gegangen ist, weiß ich: Meine Geschichte gehört zu mir. Sie ist das Fundament meiner Selbstliebe und meiner Resilienz. Ich möchte euch heute von einem Moment erzählen, der alles veränderte. Ein Moment, in dem ich begriff, dass wir dem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert sind, wenn wir bereit sind, hinzuhören.
Es war die Zeit, als ich 17 war, frisch verliebt in einen Schausteller namens Manfred – und ein innerer Film mein ganzes Leben auf den Kopf stellte…“
„Wenn das Schicksal flüstert: Wie eine Warnung zum Lebensretter wurde“
„Viele fragen mich, warum ich so fest an die Kraft der Resilienz glaube. Es ist nicht nur ein Wort für mich – es ist mein „Überlebens-Anker.“ Wir sind dem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert.
Kapitel 4: Das Schutzschild der Visionen (Die Rettung vom Manfred mit 17)
„Ich war erst siebzehn, ein junges Mädchen, das sich in einen Schausteller Sohn namens, Manfred verliebt hatte. Seine Familie reiste mit einem Karussell von Stadt zu Stadt – kleine Chaisen, die sich im bunten Licht drehten. An jenem Tag im Wohnwagen wollte ich mich eigentlich nur ausruhen. Doch plötzlich war die Welt um mich herum weg. Vor meinem inneren Auge lief ein Film ab, so scharf und real, dass mir der Atem stockte: Ich sah Manfred im Führerhaus der Zugmaschine, wie er mit seinem Beifahrer scherzte. Ich sah, wie er beschleunigte, und dann – wie in Zeitlupe – sah ich eine bestimmte Baumgruppe an der Straße. Das schwere Heck des Karussells kam ins Schlingern, brach aus, und die gesamte Maschine stürzte einen zehn Meter tiefen Abhang hinunter.
Erschrocken und zitternd rannte ich zu ihm. Ich beschrieb ihm die Landschaft, die Bäume, den Abhang. Ich flehte ihn an: ‚Wenn du das alles vor dir siehst: Fahr langsamer, Manfred! Bitte!‘ Er lachte nur gutmütig: ‚Spatz, mach dir keine Sorgen. Unkraut vergeht nicht!“ Die Stunden des Wartens waren endlos. Als Manfred spät abends zurückkam, war er bleich. Er stand vor mir bevor er zu seinen Eltern ging und sagte leise: ‚Spatz, es war exakt so, wie du es gesagt hast. Die Landschaft, die Kurve… alles. Weil ich deine Worte im Ohr hatte, fuhr ich langsamer. Wir kamen zwar ins Schleudern, aber die Baumgruppe hat uns aufgefangen. Wir sind nicht abgestürzt. Du hast uns das Leben gerettet.‘
Das Karussell war ramponiert, Blech kann man biegen. Aber Menschenleben nicht. In diesem Moment begriff ich: Meine Gabe ist kein Urteil. Sie ist ein Werkzeug der Schmerzwandlung. Wir können das Schicksal vielleicht nicht immer ganz anhalten, aber wir können mit Gottes Hilfe die Schwere abmildern.“
Kapitel 5: Das Flüstern des Lebens – Das Baby mit der Windel
„Nicht jede Sehung, die mich erreichte, trug die Schwere eines Abschieds in sich. Es gab auch jene Momente, in denen die geistige Welt mir mit einem Augenzwinkern begegnete und die Freude am Leben feierte. Ich war etwa 39 Jahre alt, als Freunde uns besuchten. Sie wussten, dass ich die Tarotkarten befragte, wenn der Moment stimmte. An diesem Tag waren sie voller Aufregung: Sie hatten sich für ein mittleres Reihenhaus beworben und baten mich, in die Karten zu schauen. Ich nahm die Karten in die Hand, doch noch bevor ich die erste umdrehen konnte, lief der Film in mir bereits ab.
Ich sah glasklar: Das erste Haus würden sie nicht bekommen. Aber ein zweites Angebot würde kommen – ein Endreihenhaus mit einem viel größeren Grundstück und einer erstaunlich günstigen Miete. Und genau so geschah es. Wenig später, als sie bereits in ihrem neuen Heim lebten, besuchten wir sie dort. Sie überlegten, eine Wand zwischen dem Wohnzimmer und dem angrenzenden Raum einzureißen, um mehr Platz zu schaffen. Wieder baten sie mich, die Karten zu legen.Doch noch während ich mischte, sah ich etwas ganz anderes vor meinem geistigen Auge: Ein winziges, helles Wesen mit einer Windel, das vergnügt durch genau diesen Raum krabbelte.
Der Mann unserer Freundin lachte und fragte skeptisch: ‚Könnte das krabbelnde Wesen nicht auch ein Hund sein?‘ Ich sah noch einmal genau hin und musste schmunzeln:Wir lachten alle gemeinsam, doch die Botschaft war gesetzt: Ich sagte ihnen, dass sie schwanger waren. Und nicht nur das – ich sah, dass später auch noch ein Hund zur Familie stoßen würde. Es kam alles exakt so, wie ich es empfangen hatte.
Diese Erlebnisse waren wie eine Belohnung für meine Seele. Sie zeigten mir, dass meine Gabe nicht nur ein Wächter am Ende des Lebens war, sondern auch eine Botin für den Anfang. Sie lehrte mich, dass das Leben fließt, sich erneuert und dass hinter jeder Kurve ein kleines Wunder warten kann, wenn wir bereit sind, den Raum dafür zu öffnen.
Kapitel 6: Der Wachtraum der Freiheit (Mein Sieg über die Sucht mit 39)
„Nach 23 Jahren als Raucherin schenkte mir ein beängstigendes körperliches Taubheitsgefühl eine nächtliche Vision: Ich sah klar vor mir, dass mein Weg in den Tod führen würde, wenn ich nicht sofort umkehrte. Diese Vorhersehung war kein bloßer Schreck, sondern ein Weckruf meiner Seele. Ohne Zögern fasste ich den Entschluss, mein Leben radikal zu heilen.“
„In jener Nacht im April 2004 geschah etwas, das weit über den Verstand hinausging: In einem Zustand zwischen Wachen und Schlafen empfing ich eine unerschütterliche Sehung. Es war kein gewöhnlicher Traum, sondern eine heilige Vorhersehung, die mir die Konsequenz meines Weges in aller Deutlichkeit vor Augen führte – ich sah meinen eigenen Tod durch den Krebs, sollte ich nicht augenblicklich wählen.
Diese spirituelle Erschütterung war so tiefgreifend, dass sie jeden Zweifel wegwischte. In diesem Moment wurde aus Angst eine göttliche Klarheit, die mich am nächsten Morgen mit einer neuen, unbändigen Entschlossenheit erwachen ließ.“
3. April 2004, kurz vor Mitternacht, saß ich noch ein letztes Mal mit meinen Eltern zusammen, die gerade aus Kroatien zu Besuch waren. Ich rauchte meine letzte Zigarette und sagte ruhig, aber bestimmt: ‚Das ist die letzte in meinem Leben. Ab morgen bin ich Nichtraucherin.‘ Seit diesem 4. April sind 22 Jahre vergangen. Ich habe nie wieder eine Zigarette angerührt.
Zwar blieb mein Weg nicht frei von körperlichen Prüfungen – drei autoimmune Erkrankungen forderten mich später heraus –, doch ich haderte nicht. Diese Krankheiten wurden zu meinen nächsten Lehrmeistern. Sie zwangen mich, noch tiefer in die Achtsamkeit zu gehen und meine Sicht auf das Leben radikal zu ändern.
Heute weiß ich: Ich bin keine Perfekte, ich funktioniere nicht immer fehlerfrei. Manchmal brodelt es in mir, als würde ich zu einem ‚Erzengel implodieren‘. Aber in diesen Momenten bitte ich Gott um Gelassenheit. Ich habe gelernt, meine Energie zu schützen und Menschen loszulassen, die mir nur Kraft rauben wollten.
Meine Gabe hat mir das Leben gerettet – und heute nutze ich sie, um dieses Licht an andere weiterzugeben.
Kapitel 7: Die Ewigkeit in einem Augenblick – Der Abschied des Großvaters
„Es war das Jahr 2008, ich war 47 Jahre alt. Mein Leben war ruhiger geworden, die Gabe ein stiller Begleiter. Ich arbeitete damals auf Geringfügigkeitsbasis in einer Firma und war gerade dabei, die sanitären Anlagen zu reinigen – eine ganz profane, erdige Arbeit. Doch plötzlich blieb die Welt stehen.
Der Raum um mich herum verdunkelte sich, als würde das Licht der physischen Welt weichen. Ein Gefühl von vollkommener Schwerelosigkeit umfing mich; Raum und Zeit schienen sich aufzulösen. Und dann sah ich ihn: meinen Großvater.
Er war zu diesem Zeitpunkt in Kroatien und litt seit Wochen unter einem qualvollen Sterbeprozess. Erst kurz zuvor hatte er verzweifelt gefragt, warum Gott ihn noch immer leiden lasse.
Doch nun stand er vor mir – nicht als der kranke, gebrechliche Mann, sondern als eine strahlende Lichtgestalt. Er sah gesund aus, fit und voller Kraft, genau wie in seinen besten Jahren. Wir sprachen nicht mit Lippen, unsere Seelen kommunizierten direkt miteinander. Ich hörte seine Stimme in meinem Inneren: ‚Meine liebe Enkelin, ich darf endlich durch Gottes Gnade neben meiner geliebten Frau ruhen. Ich möchte mich nur noch von dir verabschieden.‘ Er strahlte eine so unfassbare Dankbarkeit und einen Frieden aus, den man auf Erden kaum beschreiben kann. Dann war er fort. Das Licht im Raum kehrte zurück. Ich stand da, den Putzlappen noch in der Hand, aber in mir war eine Stille eingekehrt, die alles veränderte.
Es war, als hätte ich für einen Bruchteil einer Sekunde die Ewigkeit berührt.Ich beendete meine Arbeit, schloss die Firma ab und fuhr mit der Bahn nach Hause. Als ich die Tür öffnete, kam mein Mann auf mich zu. Er sah mich ernst an und sagte: ‚Schatz, setz dich bitte hin. Deine Mutter hat angerufen…‘Ich lächelte ihn ruhig an und beendete seinen Satz‚ …dass Opa gerade gestorben ist. Ich weiß es, Schatz. Er war um 19:30 Uhr bei mir, um sich zu verabschieden. ‘Mein Mann sah mich fassungslos an. Später erfuhren wir: Mein Opa war exakt um 19:30 Uhr von uns gegangen.
Seit diesem Erlebnis sehe ich keinen Tod mehr voraus. Es ist, als wäre diese Aufgabe erfüllt. Mein innerer Krieg ist vorbei.
Heute weiß ich, dass meine Mission eine andere ist: Ich soll schreiben. Ich soll dichten. Ich soll Menschen daran erinnern, dass sie niemals allein sind und dass das Ende nur eine Heimkehr ist. Meine Botschaften sind heute leiser, sanfter, aber voller Hoffnung. Ich bin angekommen und ich bin bereit, mein Licht zu teilen.“
Der Abschluss:
„Heute, viele Jahrzehnte später, blicke ich in meinen Gedanken auf das ramponierte Karussell von damals, wie auf ein Symbol für unser aller Leben. Wir alle kommen ins Schleudern. Wir alle erleben Kurven, in denen wir den Halt zu verlieren drohen. Doch ich habe gelernt: Wir sind nicht allein am Steuer. Meine Gabe hat mich gelehrt, dass wir keine Opfer des Schicksals sind. Wir haben die Wahl. Wir können hinhören – auf die leisen Warnungen in uns, auf die Stimme Gottes, auf die Intuition, die uns den Weg weist.
Manchmal rettet uns das langsame Fahren vor dem tiefen Abhang. Vielleicht stehst auch du gerade an einer Kurve, die dir Angst macht. Vielleicht zweifelst du an deinem Wert oder fühlst dich von der Schwere der Welt erdrückt. Dann möchte ich dir heute sagen: Du bist kostbar. Du bist ein Licht, das gebraucht wird. Dein Leben ist kein Zufall, sondern ein Plan voller Liebe.
Ich missioniere nicht und ich predige nicht. Ich strahle einfach nur das aus, was ich durch Schmerz und Wunder erfahren durfte: Dass das Gute existiert. Dass die Liebe über den Tod hinausgeht. Und dass wir – egal wie ramponiert unser ‚Karussell‘ manchmal aussieht – immer wieder heil ankommen können. Bleib bei dir. Vertrau deinem Licht.

In tiefer Verbundenheit, Deine Zvjezdana Dana Stella Schuhr 🙏🏼✨
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