Das Gedicht „Eine Wolke möcht‘ ich sein“ ist eine romantische Sehnsuchtslyrik, die das Gefühl der Verbundenheit, Leichtigkeit und zärtlichen Nähe zu einer geliebten Person ausdrückt. Durch Metaphern wie Wolke und Schmetterlingsflügel werden Gedanken der Geborgenheit und des Loslassens von Zeit und Raum vermittelt, abgerundet durch ein PS, das zu Achtsamkeit und Gelassenheit aufruft.

Analyse und Interpretation:

  • Strophe 1: Der Wunsch, eine Wolke zu sein, symbolisiert den Wunsch nach Unbeschwertheit und der Möglichkeit, sanft und schützend über dem geliebten Menschen zu schweben („weiß und rein“).
  • Strophe 2: Die Metapher des Schmetterlingsflügels verstärkt das Gefühl von Leichtigkeit, Freiheit und munterer Verbundenheit.
  • Strophe 3: Hier wird die emotionale Nähe betont. Gedankenreisen überwinden physische Distanz, Zeit wird bedeutungslos („Zeit allein hat sich davon gemacht“), was ein Gefühl von zeitloser Zweisamkeit vermittelt.
  • PS (Postskriptum): Dieses Zitat lenkt den Fokus auf eine achtsame Haltung. Ähnlich wie Wolken kommen und gehen Gedanken und Gefühle; das Ziel ist, sie nicht festzuhalten, sondern sie ziehen zu lassen, was ein Prinzip der Meditation oder Achtsamkeitspraxis darstellt. 

Das Gedicht verbindet somit den Wunsch nach intensiver Verbundenheit mit der Weisheit, Gefühle fließen zu lassen.

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Avatar von Dana Stella Schuhr

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