In seinem Kopf ist es niemals still, weil ich
die Wahrheit bin, die er nicht will. Er schluc-
kte den Rat, die List und das Licht, doch
Weisheit, mein Lieber, verdaut man nicht.
Ich bin das Echo in seinem Skelett, das
ungesagte Wort in seinem Gebet. Er
trägt meine Krone tief in sich drin, denn
ohne mein Wissen verliert er den Sinn.
Aus Dunkelheit schmiedete ich einen Speer,
gab meiner Tochter das Waffenmeer. Ein
Riss in der Stirn, ein strahlendes Kind, ich
bin der Gedanke, den Herrscher nicht sind.
Man kann mich begraben im eigenen Blut, doch
unter der Haut brennt die ewige Glut. Denn was
er verschlang, um die Macht zu behalten, wird
nun aus dem Schatten die Welt neu gestalten.
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