stehst im Sturm und hältst dagegen,
verweigerst starr dem Wind den Lauf.
Du suchst im Gestern deinen Segen
und gibst das Kämpfen niemals auf.
Doch Widerstand ist wie eine Schranke,
die dich im Gestern fest erfriert. Ein
bitt’rer, lähmender Gedanke, bei
dem man stets am End’ verliert.
Akzeptanz ist nicht das Ja zum Leid,
kein Beugen vor der harten Pflicht.
Sie ist das Ende von dem Streit,
ein sanftes Ja zum fahlen Licht.
Das Ego tobt, es nennt es Schwäche,
es fürchtet, dass die Macht zerbricht.
Doch wer die Dämme endlich bräche,
dem zeigt der Friede sein Gesicht.
Lass los den Kampf, nimm an die
Zeit, die Tränen und den schweren
Stein. In dieser neuen Ehrlichkeit
darf endlich wieder Ruhe sein.

Dana Stella Schuhr
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