Mein Meer, es rauscht in tiefer
Nacht, die Sehnsucht hält mich
wach. Ich gab ihr selbst die große
Macht, sie hallt im Innern nach.
Die Wunde klafft, sie brennt so
rot, vom Salze tief gequält. Doch
ist die Hoffnung nicht in Not,
weil meine Kraft noch zählt.
Der Schlag wird weich, das Meer
wird still, die Sehnsucht legt sich
schlafen. Weil meine Seele Ruhe
will, find’ ich in mir den Hafen.
Ein Hauch von Licht am Horizont,
die Sonne grüßt das Blau. Wo
nun die stille Hoffnung thront,
glänzt silbern früh der Tau.
Der letzte Schlag, ein leiser Gruß,
der Sand trägt meinen Schritt.
Das Meer benetzt mir sanft den
Fuß und nimmt das Gestern mit.
Ein Atemzug, ein goldner Strahl,
ich bin am Ziel, ganz weit.
Die Sehnsucht war die erste
Wahl, doch jetzt ist Ankunftzeit.

Herzlichst ❤️ Dana Stella ⭐
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