Ein Hauch von Chanel Nummer 5,
kaum greifbar, leise und sacht,
hat in der kühlen Abendluft
Erinnerungen wach gemacht.

Seit Stella sechzehn Jahre war,
begleitet sie dieser Schein,
was damals ihre Sehnsucht
war, soll heut’ ihr Anker sein.

Geflügelt steigen sie empor, ein
Schweben durch die Zeit, der
Duft aus einem and’ren Leben
schenkt ihr Glückseligkeit.

Sie riecht die süße, vertraute
Spur, schmeckt dich fast tief im
Raum, versinkt in stiller Trauer
nur, ein kurzer, schwerer Traum.

Ein Duft von ewiger Dauer,
der Seinesgleichen sucht,
verloren für Sekunden,
vom Zauber fast verflucht.

Sie hält dich sanft in ihrem Arm,
bedeckt dich still mit Küssen, doch
bricht das Herz bei diesem Wort:
Es hätt’ nicht sein so müssen.

Sie wacht nun auf aus jenem
Traum, das Jahr 1981 verfliegt,
doch immer noch spürt sie das
Glück, das in dem Hauch dort liegt.

Ein Hauch von jenen fernen Tagen,
zieht leise durch die kühle Nacht,
als wollt’ er still die Antwort sagen,
die Stella einst so froh gemacht.

Mag so mancher es „Oma-Parfüm“
nennen, Stella kann darüber herzlich
lachen, denn nur ein wahrer Klassiker
kann solch ein Feuer entfachen.

Dana Stella Schuhr

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